25.04.2024 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Privates Veräußerungsgeschäft
Der entgeltliche Erwerb eines Anteils an einer Erbengemeinschaft führt nicht zur anteiligen Anschaffung eines zum Gesamthandsvermögen der Erbengemeinschaft gehörenden Grundstücks – so der BFH in seinem Urteil vom 26.9.23 (IX R 13/22 ). Der BFH hält insoweit an seiner früheren Rechtsprechung nicht mehr fest.
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25.01.2024 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vermögensnachfolge
Die Übertragung von im Privatvermögen gehaltenen Grundstücken und die damit verbundenen Steuerfolgen sind insbesondere für die Nachfolgeberatung von besonderer Bedeutung. Dies gilt für entgeltliche, unentgeltliche und teilentgeltliche Übertragungen gleichermaßen. Die Gründe für teilentgeltliche Übertragungen können vielfältig sein. Neben der Versorgung des bisherigen Immobilieneigentümers geht es meist um die Gewährung von Nutzungsrechten, um Gleichstellungsgelder, ...
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24.02.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Kapitalgesellschaftsanteile
Gemäß § 7 Abs. 8 S. 1 ErbStG gilt als Schenkung auch die Werterhöhung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, die eine an der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar beteiligte natürliche Person oder Stiftung (Bedachte) durch die Leistung einer anderen Person (Zuwendender) an die Gesellschaft erlangt. Die tatbestandlichen Voraussetzungen dieser für Erwerbe nach dem 13.12.11 geltenden Vorschrift waren bislang nicht eindeutig geklärt. Nun hat der BFH jedoch für mehr Rechtssicherheit ...
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23.07.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Unternehmensnachfolge
Die erbschaft- und schenkungsteuerliche Begünstigung von Unternehmensvermögen setzt nicht nur voraus, dass überhaupt begünstigungsfähiges Vermögen i. S. d. § 13b Abs. 1 ErbStG – wie z. B. Beteiligungen an gewerblichen Personen- und bestimmten Kapitalgesellschaften oder Einzelunternehmen – übertragen wird. Vielmehr ist entscheidend, ob und in welchem Umfang dieses tatsächlich begünstigtes Vermögen i. S. d. § 13b Abs. 2 ErbStG umfasst. Denn nur Letzteres kann von den ...
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24.09.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nachfolgeplanung
Lebzeitige Vermögensübertragungen sind ein zentrales Instrument der Nachfolgeplanung. Sie können Vermögen frühzeitig ordnen, steuerliche Freibeträge nutzbar machen, die Nachfolge sichern und spätere Erbstreitigkeiten vermindern. Zugleich verschiebt die Übertragung die wirtschaftliche Risikosphäre: Tritt beim Übergeber Pflegebedürftigkeit ein, kann gerade das zuvor zugewendete Vermögen für Unterhalt, Pflege und Sozialhilfe relevant werden. Der Zielkonflikt zwischen ...
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04.12.2023 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Schenkungsteuer
Der BFH hat entschieden, dass ein für Zwecke der Schenkungsteuer gesondert festgestellter Grundbesitzwert für alle Schenkungsteuerbescheide bindend ist, bei denen er in die steuerliche Bemessungsgrundlage einfließt. Dies gilt unabhängig von seiner Richtigkeit und auch für die Berücksichtigung früherer Erwerbe nach § 14 Abs. 1 ErbStG, das heißt bei einer Schenkung, die innerhalb von zehn Jahren nach der ersten Schenkung erfolgt – so der BFH in seinem Urteil vom 26.7.23. Laut BFH ist ...
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27.01.2022 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vermächtnisanordnungen
Vermächtnisanordnungen können aus vielfältigen Gründen ein sowohl zivilrechtlich als auch erbschaftsteuerlich wichtiges Gestaltungsinstrument sein. Zwei jüngere Entscheidungen des BFH treffen zu verschiedenen für die Besteuerung von Vermächtnissen wesentlichen Fragen erfreuliche Klarstellungen, die für die Gestaltungspraxis von wesentlicher Bedeutung sind.
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24.08.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nachfolgeberatung
Der Familienpool hat sich in der Nachfolgeberatung als vielseitiges Gestaltungsinstrument etabliert, mit dem Vermögen gebündelt und vor „Zersplitterung“ geschützt schrittweise steuerbegünstigt auf die nachfolgende Generation übertragen werden kann. Kern nahezu jeder Gestaltung ist dabei die Frage nach der richtigen Rechtsform. Diese Entscheidung determiniert Haftungsfragen, die Möglichkeit der Beteiligung minderjähriger Familienmitglieder, die Ertrag-, Gewerbe- und GrESt-Belastung ...
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28.07.2023 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nachlassverbindlichkeiten
Neben dem Vorerben kann auch der Nacherbe den Pauschbetrag für Erbfallkosten nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 S. 2 ErbStG in Anspruch nehmen. Der Abzug des Pauschbetrags setzt nicht den Nachweis voraus, dass zumindest dem Grunde nach tatsächlich Kosten angefallen sind – wie der BFH jüngst in Änderung seiner Rechtsprechung mit Urteil vom 1.2.23 klargestellt hat.
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25.07.2025 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nachfolgeplanung
Auslandsimmobilien stellen den Berater im Bereich der Nachfolgeplanung regelmäßig vor große Herausforderungen, weil neben den inländischen steuerlichen Folgen auch die steuerlichen Auswirkungen im Belegenheitsstaat im Blick zu behalten sind. Im ersten Teil dieses Beitrags ging es schwerpunktmäßig um sachliche Steuerbefreiungen bei der Übertragung ausländischer Immobilien. Dabei wurden neben der Reichweite der Befreiung nach § 13d ErbStG u. a. die Auswirkungen der EuGH-Entscheidung ...
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