02.06.2008 · Fachbeitrag aus EE · Erbschaftsteuer
Mit dem Inkrafttreten des
neuen Erbschaftsteuerrechts
kann noch in diesem Jahr gerechnet werden. Denn die vom BVerfG angeordnete Fortgeltung des verfassungswidrigen Erbschaftsteuerrechts in seiner gegenwärtigen Fassung endet spätestens zum 31.12.08. Bei Erbfällen (nicht bei Schenkungen!) nach dem 31.12.06 und bis zum Inkrafttreten der Reform sieht das neue Recht für eine Übergangszeit ein antragsgebundenes
Wahlrecht
vor. Dazu im Einzelnen:
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02.06.2008 · Fachbeitrag aus EE · Vermächtnis
Sprachlich erscheint der Terminus „
Pflichtteilsvermächtnis
“ für einen Vermächtnistypus widersprüchlich, weil „Vermächtnisanspruch“ und „Pflichtteilsanspruch“ nicht kombinierbar scheinen. Das OLG Nürnberg kam zu diesem Begriff als Ergebnis der Auslegung eines Erbvertrags, wonach gemäß dem Willen der Vertragsparteien den Abkömmlingen neben dem bereits unentziehbaren Pflichtteilsanspruch noch ein zusätzlicher (absichernder) Geldzahlungsanspruch zugewendet sein sollte. Dazu ...
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02.06.2008 · Fachbeitrag aus EE · Internationales Erbrecht
Das Erbrecht in Spanien gewinnt an Bedeutung. Da viele Deutsche Ihren Alterssitz in Spanien und erhebliche Vermögenswerte dorthin verlagert haben. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Grundlagen des spanischen Erbrechts, das internationale spanische Recht und einige steuerrechtliche Besonderheiten im Zusammenhang mit Erbfällen.
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02.06.2008 · Fachbeitrag aus EE · Steuerrecht
Sicherung von Verlustvorträgen: Grundsätzlich gilt ausweislich eines neueren Urteils des BFH, dass nach Ausschlagen der Erbschaft durch einen Ehepartner nach dem Tod des Ehegatten keine steuerliche Zusammenveranlagung mehr für das Todesjahr beantragt werden kann. Der Beitrag erläutert die Entscheidung und zeigt eine wichtige Ausnahme.
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02.06.2008 · Fachbeitrag aus EE · Berufsrecht
Vertretungsverbote für Notare: In der Praxis tritt immer wieder die Frage auf, ob Notare in dieser Eigenschaft auch im Erbscheinsverfahren tätig werden dürfen. Der Beitrag beantwortet diese Frage anhand eines praktischen Falls.
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02.06.2008 · Fachbeitrag aus EE · Erbengemeinschaft
Der Erblasser kann mit einem
Vorausvermächtnis
i.S. des § 2150 BGB zugunsten eines von ihm bevorzugten Miterben erreichen, dass dieser Miterbe ohne Anrechnung auf seinen Erbteil vor der Auseinandersetzung aus dem gesamthänderisch gebundenen Nachlass befriedigt wird. Das gilt insbesondere für ein Grundstück als Vermächtnisgegenstand. Allerdings setzt dies voraus, dass alle Miterben als „Erbengemeinschaft“ daran mitwirken, dass der Vermächtnisgegenstand auch von der ...
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02.06.2008 · Fachbeitrag aus EE · Erbschaftsbesitz
1. Die Begründung des alleinigen Besitzes am Nachlassgegenstand durch einen Miterben vor der Auseinandersetzung des Nachlasses kann als Anmaßung einer tatsächlich nicht bestehenden Alleinerbenstellung verstanden werden, wenn sie mit einer Negierung des den übrigen Miterben zustehenden Rechts zum Mitbesitz verbunden ist.
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06.05.2008 · Fachbeitrag aus EE · Gestaltungspraxis
Die gesetzliche Erbfolge kann i.d.R. die Ziele des Unternehmers für seine Nachfolgeplanung nicht verwirklichen. Oft kommt es zu Erbengemeinschaften. Deren Auseinandersetzung sind steuer- und zivilrechtlich für das Unternehmen meist nachteilig. Daher gilt der Grundsatz: Unternehmensnachfolge erfordert unbedingt die gewillkürte Erbfolge. Im folgenden Beitrag stellen wir die Vor- und Nachteile der einzelnen erbrechtlichen Gestaltungsinstrumente dar (zum Unternehmertestament im Spannungsfeld ...
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06.05.2008 · Fachbeitrag aus EE · Internationales Erbrecht
Im Erbschaftsteuerrecht stellt sich bei Berührung mehrerer Staaten die Frage, welcher Staat die Folgen eines unentgeltlichen Vermögenszuflusses besteuern darf. Jeder Staat versucht aus seiner Sicht, seine Interessen durchzusetzen. Staaten, die Erbschaft- oder Schenkungsteuer erheben, haben deshalb eigene Regeln für den Umgang mit ausländischen Erben, Erblassern und Vermögenswerten. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Grundlagen des deutschen internationalen Steuerrechts.
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06.05.2008 · Fachbeitrag aus EE · Steuerrecht
Der Erbe kann einen vom Erblasser nicht ausgenutzten Verlustvortrag nach § 10d EStG künftig nicht mehr zur Minderung seiner eigenen Einkommensteuer geltend machen. Das hat der Große Senat des BFH in seinem Beschluss vom 17.12.07 GrS 2/04, n.v., Abruf-Nr.
080822
, entschieden. Er ist damit von einer rund 45 Jahre währenden höchstrichterlichen Rechtsprechung und entsprechenden Praxis der Finanzverwaltung abgerückt. Der Beitrag stellt die steuerlichen Konsequenzen aus dieser Entscheidung ...
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