29.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Vertragsarztrecht
Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit einem Urteil vom 4. Mai 2016 die Nachbesetzung von Arztstellen in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) deutlich erschwert (Az. B 6 KA 21/15 R, Abruf-Nr. 186727 ): Vertragsärzte müssen nach dem Richterspruch nun die Absicht haben, für mindestens drei Jahre im MVZ tätig zu sein, wenn sie auf ihre vertragsärztliche Zulassung zugunsten einer Anstellung im MVZ verzichten möchten. Derzeit lassen die Zulassungsausschüsse regelmäßig eine Beschäftigung ...
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29.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Urteil
Gibt es verschiedene Operationstechniken, deren Chancen und Risiken aber nahezu identisch sind, muss der Patient hierüber nicht initiativ aufgeklärt werden. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz mit Urteil vom 22. Juli 2015 entschieden (Az. 5 U 758/14, Abruf-Nr. 186671 ). Doch müssen Patienten vom Klinikarzt ungefragt über sonstige Behandlungsalternativen aufgeklärt werden?
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29.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftungsrecht
Wer als Patient stationär in einer Klinik aufgenommen wird, hat häufig Schmerzen. Einer rechtlichen Wirksamkeit des Aufklärungsgesprächs steht dies im Regelfall nicht entgegen. Doch ab welchem Schmerzgrad wird es kritisch, sodass die Aufklärung unwirksam sein könnte? Der Chefarzt sollte drei Szenarien kennen, um rechtssicher handeln zu können.
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29.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Wahlleistungen
Der Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung stellt für Anästhesisten, die wahlärztliche Leistungen erbringen, ein besonderes Problem dar – vor allem, wenn in größeren Krankenhäusern mit vielen Operationssälen mehrere Privatpatienten versorgt werden müssen, die wahlärztliche Leistungen gewählt haben. Schließlich kann der Chefarzt für Anästhesie, der im Regelfall allein über das Liquidationsrecht verfügt, nicht überall gleichzeitig sein. Wie ist dieses Dilemma ...
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29.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Chirurgie/Orthopädie
Die Leistungslegenden der Nrn. 2353 und 2354 GOÄ sind etwas verwirrend gefasst: „Entfernung einer Nagelung und/oder Drahtung und/oder Verschraubung aus kleinen Röhrenknochen“ bzw. „Entfernung einer Nagelung und/oder Drahtung und/oder Verschraubung (mit Metallplatten) aus großen Röhrenknochen“. Es ist von einer Entfernung die Rede (Einzahl), aber die Leistungslegenden stellen nicht auf einen einzelnen Nagel oder auf eine einzelne Schraube ab, sondern auf die „Nagelung“ bzw.
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29.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Innere Medizin
Der Wechsel einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie (PEG) ist in der GOÄ nicht angeführt. Die dafür erforderliche Endoskopie kann mit der jeweils erbrachten „Endoskopieziffer“ (Nrn. 682 bis Nr. 684) berechnet werden. Nimmt man es ganz genau, wäre analog abzurechnen, weil die Leistungslegenden auf Probeexzisionen (PE) abstellen, hier aber die interne Halteplatte entfernt wird.
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29.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Der praktische Fall
Ein Gerücht macht die Runde: Neuartige Behandlungsverfahren dürfen zwar in der vertragsärztlichen Praxis nicht getestet werden, im stationären Bereich ist dies aber möglich. Ist das wahr? Dem Gerücht auf den Grund geht Dr. Rainer Hellweg, Fachanwalt für Medizinrecht in Hannover.
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04.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Interview
Die Schweiz ist das Land, in dem Milch und Honig fließt – zumindest bei Krankenhäusern. Das ist ein verbreiteter Eindruck in Deutschland, weshalb sich viele junge Ärzte in eidgenössische Kliniken aufmachen. Doch ist dieses Bild richtig? Und falls ja: Was kann man hierzulande davon lernen? Der ChefärzteBrief sprach mit Dr. Beat Sottas, der die Züricher Careum Stiftung mit leitet. Diese hat nicht nur in der Schweiz bei der Bildung im Gesundheitswesen einen exzellenten Ruf. Das Interview ...
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04.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftungsrecht
Wer als Arzt eine Maßnahme unterlässt, die „zwingend“ geboten ist, begeht einen Behandlungsfehler. Ein solcher liegt aber schon dann vor, wenn die unterbliebene Maßnahme im Behandlungszeitpunkt dem aktuellen medizinischen Standard zuwiderläuft. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit seinem Beschluss vom 22. Dezember 2015 in letzter Instanz entschieden (Az. VI ZR 67/15, Abruf-Nr. 183690 ).
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04.07.2016 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Befristete Arbeitsverträge mit Ärzten in der Weiterbildung sind auch dann wirksam, wenn der Arbeitgeber bei Abschluss des Arbeitsvertrags keinen Weiterbildungsplan gefertigt hat. Eine derartige Verpflichtung lässt sich dem Gesetz über befristete Arbeitsverträge mit Ärzten in der Weiterbildung (ÄArbVtrG) nicht entnehmen. Allerdings ist die Befristung an den Zweck der Weiterbildung gebunden, nämlich den Arzt in einer zeitlich und inhaltlich strukturierten Form weiterzubilden. So entschied ...
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