11.08.2020 · Fachbeitrag aus CB · Interview
„Sexuelle Belästigung unter Ärzten, Pflegepersonal und Patienten“ lautet der Titel eines Reports des Gesundheitsportals Medscape ( ogy.de/0jwi ). Daraus geht u. a. hervor, dass 13 Prozent der Ärztinnen und vier Prozent der Ärzte in den vergangenen drei Jahren durch Kollegen und Kolleginnen belästigt wurden. Dr. med. Christiane Groß, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes (DÄB, aerztinnenbund.de ), begrüßt, dass nun Zahlen zu sexuellen Übergriffen auf dem Tisch liegen. Im ...
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11.08.2020 · Fachbeitrag aus CB · Arztrecht
Verursacht ein Arzt wegen vorsätzlichen unerlaubten Betreibens von Bankgeschäften zulasten seiner Patienten hohe Vermögensschäden, so ist seine Approbation zu widerrufen. Ein derart schwerwiegendes Fehlverhalten sei geeignet, das Vertrauen der Öffentlichkeit in den ärztlichen Berufsstand nachhaltig zu erschüttern, so der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) mit Beschluss vom 19.05.2020 (Az. 21 ZB 16.540).
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30.07.2020 · Nachricht aus CB · COVID-19
Experten aus acht medizinischen Fachgesellschaften haben klinisch-ethische Empfehlungen erarbeitet für die Entscheidung, welche Patienten bei COVID-19 intensivmedizinisch behandelt und welche palliativmedizinisch versorgt werden ( S1-Leitlinie , Stand: 16.06.2020). Am 21.07.2020 haben neun Menschen mit Behinderung Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht erhoben: Sie fürchten, dass ihnen aufgrund der Triage-Empfehlung im kritischen Fall eine „medizinische Aussortierung“ droht.
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30.07.2020 · Nachricht aus CB · Krankenhausrecht
Krankenhäuser müssen Aufwandspauschalen, die sie von Krankenkassen für beanstandungslos durchgeführte Prüfungen der sachlich-rechnerischen Richtigkeit von Krankenhausabrechnungen vor dem 01.01.2015 erhalten haben, nicht erstatten. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) am 16.07.2020 entschieden (Az. B 1 KR 15/19 R).
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28.07.2020 · Fachbeitrag aus CB · Wirtschaftliche Aufklärung
Kommt es zu einem Krankenhausaufenthalt infolge von Komplikationen nach einer medizinisch nicht indizierten ästhetischen Operation, ist die Krankenkasse gemäß § 52 Abs. 2 SGB V verpflichtet, den Versicherten an den Behandlungskosten zu beteiligen. Sie hat nur Ermessensspielraum hinsichtlich der Höhe der Beteiligung (Bundessozialgericht [BSG], Urteil vom 27.08.2019, Az. B1 KR 37/18). Ärzte, die medizinisch nicht indizierte ästhetische Operationen durchführen, sollten ihre Patienten ...
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07.07.2020 · Nachricht aus AAA · BG-Abrechnung
Die derzeit geltenden Regelungen für Duchgangsärzte (D-Ärzte) für die Berechnung einer Pauschale für Infektionsschutz (bisher befristet bis 30.06.2020) wurde bis zum 30.09.2020 verlängert.
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07.07.2020 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Führt ein Chefarzt eine komplexe neurochirurgische Operation durch, für die ihm sowohl die entsprechende Weiterbildung als auch die nötige Erfahrung fehlen und erleidet der Patient dadurch eine Querschnittslähmung, so berechtigt dies die Klinik dennoch nicht, dem Chefarzt fristlos zu kündigen, weil er fahrlässig seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt habe, wenn mildere Mittel zur Verfügung standen, um die Wiederholung eines solchen Fehlers zu verhindern (Landesarbeitsgericht [LAG] ...
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03.07.2020 · Fachbeitrag aus CB · Patientensicherheit
PBM steht für Patienten Blood Management und ist an deutschen Krankenhäusern noch viel zu wenig bekannt und zu selten implementiert, so Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerzmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt.
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03.07.2020 · Fachbeitrag aus AAA · Sonderregelungen COVID-19
Der Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) hat seine am 07.05.2020 beschlossenen Abrechnungsempfehlungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ( ogy.de/5q1w ) Anfang Juli bis zum 30.09.2020 verlängert. Nachdem der Geltungszeitraum seither vom 05.05.2020 bis zum 31.07.2020 befristet war, gelten nun unterschiedliche Regelungen für die in den Empfehlungen aufgeführten Leistungen.Bei Nr. 245 GOÄ analog wurde sogar rückwirkend das Datum auf den Beginn 09.04.2020 festgesetzt. Bei der ...
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01.07.2020 · Fachbeitrag aus CB · Haftungsrecht
Aufklärungsfehler sind ein häufiger Diskussionspunkt in Arzthaftungsprozessen. Die Patientenseite muss keine fehlerhafte Behandlung nachweisen, wenn eine mangelhafte Aufklärung gerügt wird. Dann kommt es für die Behandlerseite darauf an, ob eine hinreichende Aufklärung bewiesen werden kann und ob den formalen Anforderungen entsprochen wurde. Chefärzte sollten die rechtlichen Vorgaben und maßgeblichen Urteile kennen, um sie in ihrer Abteilung umsetzen zu können.
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