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·Fachbeitrag ·Kritische Betrachtung

Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds - Teil 2

von Dr. Peter A. Doetsch, Björn Heilck und Sebastian Uckermann

| Die Auslagerung von bestehenden unmittelbaren Pensionsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds werden Unternehmen nur dann vornehmen, wenn dies für sie wirtschaftlich vorteilhaft ist. Entgegen manchen Behauptungen gibt es im Bereich der betrieblichen Altersversorgung keinen Königsweg und wenn doch, wäre es wohl am ehesten die Direktzusage. Das gilt jedenfalls für nach deutschem Handelsrecht bilanzierende Unternehmen. Im ersten Teil der Beitragsserie wurde bereits die Theorie erläutert. Nachfolgend soll eine Fallstudie dieser Theorie einen Praxisbezug geben. |

1. Fallstudie

Mit der nachfolgenden Fallstudie werden die Auswirkungen einer Auslagerung von unmittelbaren Pensionsverpflichtungen im Hinblick auf die Veränderungen von Bilanzkennzahlen verdeutlicht. Als Kennzahlen werden die 
Liquidität ersten bis dritten Grades und die Eigenkapitalquote untersucht.

 

1.1 Ausgangssituation

Bei der vorliegenden Fallstudie handelt es sich um eine einzelne Direktzusage an den (Gesellschafter-)Geschäftsführer einer GmbH. Zum 1.1.85 ist er in die Gesellschaft eingetreten und erhielt am 6.12.85 eine unmittelbare Pensionszusage. Diese sieht eine monatliche Altersrente ab Vollendung des 
65. Lebensjahres in Höhe von 5.000 EUR vor, aus Vereinfachungsgründen erfolgte dies ohne Anpassungsregelung. Auch sonstige Leistungsbestandteile enthält die Pensionszusage aus Vereinfachungsgründen nicht.