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·Fachbeitrag ·Arbeitsrecht

Das Arbeitszeugnis - Grundlagen, Formulierungen und Auslassungen

von RA Martin Brilla, FA für Verwaltungsrecht, Aachen

| Für den weiteren beruflichen Werdegang des Arbeitnehmers ist das Arbeitszeugnis von ausschlaggebender Bedeutung, weshalb nach Kündigungen häufig erbitterte Auseinandersetzungen darum geführt werden. Um dies so weit wie möglich zu vermeiden, sollte man mit den inhaltlichen Anforderungen vertraut sein, zumal sog. Geheimcodes, unzulässige Auslassungen sowie die Dankes- und Grußformel immer wieder in das Blickfeld der Rechtsprechung rücken. |

1. Grundlagen

Jeder Arbeitnehmer hat bei Beendigung seines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis; eine Erteilung in elektronischer Form ist ausgeschlossen (§ 109 Abs. 3 GewO).

 

Man unterscheidet das einfache Zeugnis, das lediglich Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit enthält (§ 109 Abs. 1 S. 2 GewO) und das qualifizierte Zeugnis, dessen Angaben sich darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis erstrecken (§ 109 Abs. 1 S. 3 GewO).