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·Fachbeitrag ·Grundsteuer

Wertminderung der Grundsteuer wegen Windkraftanlagen

| Die OFD Nordrhein-Westfalen hat in einer Verfügung festgelegt, dass Immobilieneigentümer wegen nahe stehender Windkraftanlagen einen Abschlag vom Einheitswert vornehmen dürfen. Das hat die Senkung der Grundsteuer zur Folge. Voraussetzung für die Kürzung ist, dass die Lärmbelastung den Grenzwert um mehr als 10 dB überschreitet. Welche Grenzwerte gelten, steht in dem Schreiben der OFD Nordrhein-Westfalen (Kurzinfo vom 20.4.15 - Einheitsbewertung Nr. 001/2015, Abruf-Nr. 144547). |

 

  • Wertminderung für Lärmbelästigung durch Windkraftanlagen
Am Tage
Bei Nacht

(von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr)

In Gebieten, die vorwiegend Wohnzwecken dienen

55 dB(A)

40 dB(A)

In reinen Wohngebieten

50 dB(A)

35 dB(A)

 

 

Eine Minderung wegen Schattenwurf ist gemäß o.g. Verfügung abzulehnen, da hierfür keine unweltrechtlichen Grenzwerte existieren.

 

PRAXISHINWEIS | Die Beweispflicht obliegt dem Steuerpflichtigen. Hierfür müsste - zur Vorlage beim Finanzamt - ein Lärmgutachten in Auftrag gegeben werden.

Quelle: Ausgabe 07 / 2015 | Seite 173 | ID 43492475