11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Durch das Gesetz zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom aus solarer Strahlungsenergie und zu weiteren Änderungen im Recht der erneuerbaren Energien kommt es zu einer Kürzung der Solarstromförderung für ab dem 1.4.2012 neu installierte Anlagen, wobei es Übergangsregelungen bis Ende Juni und September 2012 gibt. Die Förderung von Solarstrom sinkt je nach Größe der Anlage zwischen 20 % und 29 % gegenüber den zum 1.1.2012 gültigen Sätzen, um den Bau weiterer Anlagen einzudämmen. Ab ...
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird an einer Kapitalgesellschaft eine atypisch stille Beteiligung begründet, stellt sich regelmäßig die Frage, ob bis zur Begründung der atypisch stillen Beteiligung entstandene gewerbesteuerliche Verlustvorträge bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags der atypisch stillen Gesellschaft berücksichtigt werden können. Zur Beantwortung dieser Frage ist zunächst zu prüfen, ob durch Gründung der atypisch stillen Gesellschaft ein neuer Gewerbebetrieb entstanden ist. Die OFD ...
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das von der Bundesregierung eingebrachte Gesetz zum Abbau der kalten Progression sieht neben einer leichten Minderung des progressiven Einkommensteuertarifs die Anhebung des Grundfreibetrags in zwei Schritten zum 1. Januar 2013 und 2014 auf 8.130 bzw. 8.354 EUR vor, in beiden Jahren insgesamt plus 350 EUR. Diese Maßnahme ist unter Beachtung des Achten Existenzminimumberichts (BT-Drucks. 17/5550) notwendig, weil es zu einer verfassungsrechtlich gebotenen Erhöhung des Grundfreibetrags kommt.
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bei den von einigen Bundesländern angebotenen sog. Kontingentierungsverfahren als Pilotphase geben Steuerberater Steuererklärungen für Pflichtveranlagungsfälle der Veranlagungszeiträume ab 2010 nicht nach dem ländereinheitlichen Fristenerlass bis spätestens Silvester des Folgejahres, sondern teilweise zwei Monate später ab. Das durch einen entsprechenden FinMin-Erlass geregelte Kontingentierungsverfahren (z.B. FinMin Nordrhein-Westfalen 30.11.10, S 0320 - 1/6 - V A 2) bietet den ...
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die von einer GmbH gehaltene Beteiligung an einer vermögensverwaltenden, nicht gewerblich geprägten GmbH & Co. KG stellt Verwaltungsvermögen i.S.d. § 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 ErbStG bei der GmbH dar. Der Nachfolger erwirbt keine Beteiligung an der vermögensverwaltenden Personengesellschaft und im Rahmen des § 13b ErbStG fließen die einzelnen Wirtschaftsgüter der vermögensverwaltenden Personengesellschaft bei der Obergesellschaft in den Vermögensverwaltungstest ein. Dabei sind folgende ...
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die OFD Rheinland und Münster erläutern die Bewertung von gemischten Schenkungen ab 2009 und die Begrenzung des Jahreswerts gem. § 16 BewG bei einer Grundstücksübertragung unter Einräumung eines Nießbrauchs mit Nachweis eines niedrigeren gemeinen Wertes.
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Werden dem FA nach bestandskräftiger Einkommensteuerfestsetzung vom Anleger bisher nicht erklärte, dem Steuerabzug unterworfene Kapitalerträge bekannt, stellen die nachträglich bekannt gewordenen Kapitalerträge neue Tatsachen i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO dar. Sie führen zur Änderung der Steuerfestsetzung, wenn sich durch die Erfassung der Kapitalerträge eine höhere Einkommensteuer ergibt und noch keine Festsetzungsverjährung eingetreten ist. Der Bescheid ist auch dann zu ändern, ...
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird eine zunächst auf Vorrat gegründete unternehmenslose GmbH wirtschaftlich reaktiviert und ein bisheriger GmbH-Mantel mit Leben gefüllt, liegt eine wirtschaftliche Neugründung und für die Auffüllung des Gesellschaftsvermögens bis zur Höhe des ausgewiesenen Stammkapitals eine Unterbilanzhaftung vor. Zudem ist die wirtschaftliche Neugründung dem Registergericht anzuzeigen. Als Rechtsfolge eines Verstoßens gegen die Offenlegungspflicht kommt eine auf den Nennbetrag des Stammkapitals ...
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Durch das EU-Beitreibungsgesetz räumt § 2 Abs. 3 ErbStG dem Erwerber eines an sich nur beschränkt steuerpflichtigen Vermögensanfalls ein Antragsrecht auf unbeschränkte Steuerpflicht ein, wenn Erblasser, Schenker oder Erwerber ihren Wohnsitz im EU- oder EWR-Raum haben. Der Antrag umfasst den gesamten Vermögensanfall unabhängig davon, worin das Vermögen besteht und in welchem Staat es belegen ist. Ein gleich lautender Ländererlass erläutert die Neuregelungen ausführlich, die für ...
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11.05.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird ein Gegenstand vollständig dem Unternehmen zugeordnet, ist die private Verwendung mit Ausnahme von Grundstücken nach § 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG steuerbar. Das gilt aber nur, wenn dieser Gegenstand teilweise zum Vorsteuerabzug berechtigt hat. Hieran fehlt es, wenn es durch die Kleinunternehmerregelung in § 19 UStG nicht zum Vorsteuerabzug gekommen war. In diesem Fall ist dann auch bei der Berechnung des Gesamtumsatzes keine unentgeltliche Wertabgabe erhöhend zu berücksichtigen.
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