08.12.2014 · Nachricht aus AStW · § 14c UStG
Wer in einer Rechnung einen Steuerbetrag ausweist, obwohl er zum gesonderten Ausweis der Steuer nicht berechtigt ist, schuldet den ausgewiesenen Betrag gem. § 14c Abs. 2 S. 1 UStG. Die Vorschrift beruht auf Art. 203 MwStSystRL. Danach schuldet „jede Person, die die Mehrwertsteuer in einer Rechnung ausweist“, diese Steuer.
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07.12.2014 · Nachricht aus AStW · Körperschaftsteuer
Bei der Ermittlung des Einkommens einer unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft bleiben Gewinne aus der Veräußerung eines Anteils an einer Körperschaft, deren Leistungen beim Empfänger zu Einnahmen aus Kapitalvermögen gehören, grundsätzlich außer Ansatz (§ 8b Abs. 2 Satz 1 KStG). Streitig war in einem Verfahren beim FG Köln, ob bei einer Körperschaft, deren alleiniger Geschäftszweck in der Veräußerung von Anteilen an selbst gegründeten Vorratsgesellschaften besteht, ...
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06.12.2014 · Nachricht aus AStW · § 77 EStG
Nach § 77 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Kosten des Vorverfahrens zu erstatten, soweit der Einspruch gegen die Kindergeldfestsetzung erfolgreich ist. Die Abzweigung nach § 74 Abs. 1 EStG gehört zwar nicht zum Festsetzungs- , sondern zum Auszahlungsverfahren, das dem Erhebungsverfahren entspricht. Gleichwohl ist § 77 EStG in derartigen Fällen analog anzuwenden, da nach Auffassung des BFH insoweit eine Gesetzeslücke vorliegt.
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05.12.2014 · Nachricht aus AStW · § 18 EStG
Liegt der Schwerpunkt der Berufstätigkeit eines Steuerpflichtigen in der umfangreichen Informationsbeschaffung rund um spezielle aktuelle Gesetzgebungsvorhaben und der Berichterstattung gegenüber seinen Auftraggebern, erzielt er damit Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Er übt weder eine schriftstellerische noch eine wissenschaftliche oder eine journalistenähnliche Tätigkeit aus. So ein aktuelles Urteil des BFH. Sachverhalt
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04.12.2014 · Nachricht aus AStW · § 15 EStG
Streitig war, ob Verluste aus einem CMS Spread Ladder Swap („ Zinswette“) unbeschränkt ausgleichsfähige Einkünfte aus Gewerbebetrieb darstellen oder ob es sich hierbei um einen Verlust aus einem Termingeschäft i.S. des § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG handelt, der weder innerhalb der Einkünfte aus Gewerbebetrieb noch mit anderen Einkünften verrechnet werden kann. Nach der vorgenannten Regelung gilt die dortige Verlustausgleichsbeschränkung entsprechend für Verluste aus Termingeschäften, ...
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04.12.2014 · Nachricht aus AStW · Gesetzgebung
Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat am 3.12.14 den Weg für eine Reihe wichtiger Steueränderungen freigemacht. Sie betreffen Regelungen zur Berufsausbildung, zur steuerlichen Behandlung von Betriebsfeiern und zur privaten Altersvorsorge. Der Ausschuss stimmte dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (18/3017, 18/3158) mit den Stimmen der ...
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03.12.2014 · Nachricht aus AStW · § 6 EStG
Wird ein Wirtschaftsgut durch den an einer KG zu 100 % beteiligten Kommanditisten (Situation der sog. Einmann-GmbH & Co. KG) aus dessen Sonderbetriebsvermögen unentgeltlich in das Gesamthandsvermögen derselben KG übertragen, so ist für die Übertragung nicht deshalb rückwirkend der Teilwert anzusetzen, weil die KG bei unveränderten Beteiligungsverhältnissen das Wirtschaftsgut innerhalb der Sperrfrist des
§ 6 Abs. 5 Satz 4 EStG veräußert. Dies gilt auch dann, wenn das Wirtschaftsgut ...
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28.11.2014 · Nachricht aus AStW · Bundesfinanzhof
Der BFH hat mit Urteil vom 15.7.14 (X R 24/12) Grundsätze zur Beurteilung von Fallgestaltungen aufgestellt, in denen ein Pkw, der einem Ehegatten gehört, von beiden Ehegatten in ihrem jeweiligen Betrieb genutzt wird.
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24.11.2014 · Nachricht aus AStW · Finanzgericht Rheinland-Pfalz
Mit Urteil vom 24.9.14 (2 K 1611/13) hat das FG Rheinland-Pfalz entschieden, dass Dienstleistungen im Wellness- und/oder Schönheitsbereich (z.B. Bodyforming, Nageldesign, Feng Shui, Qi Gong, Reiki, Vertrieb von Gesundheits-, Wellness-, Kosmetik- und Modeartikeln usw.), die lediglich nebenberuflich angeboten werden und über Jahre keine Gewinne abwerfen, keine gewerblichen Tätigkeiten darstellen.
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21.11.2014 · Nachricht aus AStW · § 33 EStG
Mit inzwischen rechtskräftigem Urteil hat das FG Rheinland-Pfalz entschieden, dass Operationskosten für eine Bruststraffung und Brustverkleinerung keine außergewöhnlichen Belastungen darstellen und daher auch nicht steuerlich berücksichtigt werden k önnen.
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