01.12.2005 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenrecht
Der Apotheker kann unter bestimmten Voraussetzungen ohne arzneimittelrechtliche Zulassung Arzneimittel in den Verkehr bringen. Da Pharmaunternehmen genau auf die Einhaltung der wettbewerbs- und arzneimittelrechtlichen Voraussetzungen achten, riskiert der Apotheker hier schnell Unterlassungs- und Schadenersatzansprüche. Mit einem solchen Fall beschäftigte sich der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil vom 23. Juni 2005 (Az: I ZR 194/02, Abruf-Nr:
052352
).
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus AH · Steuergestaltung
Auch dieses Jahr gilt: Wenn Sie die Weichen bis zum 31. Dezember richtig stellen, können Sie für das zurückliegende Jahr 2005 noch erheblich Steuern sparen. Der folgende Beitrag soll Ihnen hierbei eine Orientierungshilfe über die wohl wichtigsten Gestaltungsüberlegungen aus der Sicht eines Apothekers bieten. Er erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da hier nicht alle potenziell bedeutsamen Bestimmungen aufgeführt werden können. Eine Rücksprache mit Ihrem steuerlichen ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus AH · Vermietung
Die steuerliche Behandlung eines Damnums/Disagios, das nach dem 31. Dezember 2005 geleistet wird, ist noch offen. Bislang gilt: Ist für ein Darlehen mit einem Zinsfestschreibungszeitraum von mindestens fünf Jahren ein Damnum/Disagio von bis zu 5 Prozent vereinbart, sind die Kosten voll als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung im Jahr der Zahlung abziehbar.
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenentwicklung
Nur eine fehlerfreie Expansion garantiert, die eigene Apotheke zu stärken und zukunftssicher zu gestalten. Wie bei anderen stark wachsenden Unternehmen sind aber auch hier oft typische Fehlermuster zu erkennen, die sich um so schlimmer auswirken, je schmaler die Renditebasis an sich schon ist und je wettbewerbsintensiver sich der Markt darstellt. Damit Expansion nicht in ein ruinöses Abseits führt, weist der folgende Beitrag auf mögliche Fallstricke hin und erläutert wichtige Grenzen und ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus AH · Lohnsteuer/Betriebsausgaben
Lädt der Apotheker seine Mitarbeiter oder Geschäftspartner zur Weihnachtsfeier ein, ist aus steuerlicher Sicht Folgendes zu beachten:
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus AH · Betriebsgebäude
Haben Sie bei einem gemischt genutzten Gebäude zu gewerblichen Zwecken vermietete Räume dem (gewillkürten) Betriebsvermögen zugeordnet, müssen Sie Räume, die Sie bisher zu eigenen Wohnzwecken genutzt haben (Privatvermögen) und nun ebenfalls zu gewerblichen Zwecken vermieten, nicht in das Betriebsvermögen aufnehmen. Der Unternehmer muss sich nur beim Kauf bzw. bei der Herstellung eines gemischt genutzten Gebäudes für die Teile einheitlich entscheiden, die für denselben Nutzungszweck ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus AH · Direktversicherung
Der Zahlungszeitpunkt von Beiträgen zu einer Direktversicherung kann auf Grund der Förderhöchstbeträge gerade zum Ende eines Jahres von erheblicher Bedeutung sein. Datiert beispielsweise eine Überweisung des Apothekers auf den 27. Dezember und weist sein Geschäftskonto zum Zeitpunkt der Überweisung eine ausreichende Deckung auf, liegen der Zuflusszeitpunkt beim Arbeitnehmer und der Abflusszeitpunkt beim Apotheker noch im ablaufenden Wirtschaftsjahr. Auf den Abbuchungszeitpunkt kommt es ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus AH · Einkommensteuer
Nachzahlungszinsen können steuerlich nicht geltend gemacht werden, weil sie als zur Einkommensteuer gehörende Nebenleistungen weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind. Seit einer Gesetzesänderung 1999 sind sie auch nicht mehr als Sonderausgaben absetzbar. Dies führt zwar zu einer Ungleichbehandlung zwischen Steuerpflichtigen mit zu niedrig und passend festgesetzten Vorauszahlungen, ist aber nach einem Urteil des Finanzgerichts Köln vom 24. Februar 2005 gerechtfertigt (Az: 2 K ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus AH · Erbrecht
Eheleute setzen sich in einem gemeinschaftlichen Testament oft wechselseitig zu Erben ein und bestimmen, dass der Nachlass nach dem Tod des Längerlebenden an die Kinder fallen soll. In diesem „Berliner Testament“ kann eine Pflichtteilsstrafklausel f ür den Fall aufgenommen werden, dass der Nachwuchs nach dem Tod des Erstversterbenden seinen Pflichtteil verlangt. Doch diese Anordnung ist steuerlich nicht empfehlenswert, da die Kinder-Freibeträge nur im zweiten Erbgang beim Tod des ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenrecht
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 12. Juli 2005 entschieden, dass die EU-Richtlinie für Nahrungsergänzungsmittel vom 10. Juni 2002 (Az: 2002/46/EG) rechtmäßig ist und in Kraft bleibt (Az: C-154/04 und C-155/04). Da Nahrungsergänzungsmittel zu dem apothekenüblichen Randsortiment nach § 25 Apothekenbetriebsordnung gehören, gelten für Apotheker die folgenden Einzelheiten:
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