01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenrecht
Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig ist in einer aktuellen Entscheidung zu dem Ergebnis gekommen, dass Vertrags-(zahn-)ärzte Beauftragte der Krankenkassen im Sinne des sogenannten Korruptionsparagrafen § 299 Strafgesetzbuch (StGB) sind (Beschluss vom 23.2.2010, Az: Ws 17/10). Daran schließt sich die Frage an, ob Zuwendungen von Apothekern an Ärzte (Mietkostenzuschüssen oder Einrichtungsbeihilfen) mit oder ohne Gegenleistung berufsrechtswidrig sind.
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Der praktische Fall
Welche Rechte und Pflichten bringt die Erkrankung eines Arbeitnehmers mit sich? Welche Anforderungen dürfen Apotheker/innen an Krankmeldungen stellen? Antworten gibt dieser Beitrag.
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Einkommensteuer
Die steuerliche Abzugsfähigkeit von Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung hat sich bekanntermaßen ab 2010 verbessert. Apotheker/innen können insofern auch von ihnen gezahlte Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für andere Personen (insbesondere für Angehörige und Unterhaltsberechtigte) steuermindernd geltend machen. Auf die im Folgenden dargestellten Konstellationen sollten Sie achten.
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Checkliste
Zum 1. März 2010 sind neue Rabattverträge in Kraft getreten. Mittlerweile existieren für die meisten Wirkstoffe solche Vereinbarungen. Auf jeden neuen Rabattvertrag müssen sich auch Ihre Kunden einstellen. Daher in diesem Beitrag ein Überblick über die wichtigsten Begriffe.
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Versicherungen
Im Schadens- und Haftungsbereich sind in den letzten Jahren für die Apotheke viele gesetzliche Regelungen und Anspruchsgrundlagen aus dem privaten und dem öffentlich-rechtlichen Bereich hinzugekommen, die sich auf die Kosten auswirken und denen Apotheker/innen als Unternehmer Rechnung tragen müssen. Dabei wird neben den gesetzlich geforderten Versicherungen jeder verantwortungsvoll Handelnde zusätzlich auch Schutz für diejenigen Risiken anstreben, die ihn persönlich und sein privates ...
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenentwicklung
„Ist das Ende der Talsohle erreicht?“ lautete die bange Frage, die im vergangenen Jahr an dieser Stelle gestellt wurde. Legt man den Fokus rein auf die Umsätze, so kann die Antwort nur „Ja“ lauten. Denn die Umsätze erfuhren 2009 - wie bereits im Jahr zuvor - einen erneuten Anstieg. Eine Steigerung lässt sich leider aber auch aufseiten des Wareneinsatzes und der Personalkosten feststellen, sodass diesen Posten erhöhte Aufmerksamkeit gelten muss. Wie die Entwicklung 2008/2009 im ...
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Gesetzgebung
Der Referentenentwurf für das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung (AMNOG) sieht ab dem 1. Januar 2011 neben zahlreichen Neuerungen für niedergelassene Ärzte auch apothekenrechtliche Änderungen vor, zum Beispiel für den Abschluss von Rabattverträgen. Bei Rechtsstreitigkeiten werden zukünftig die Zivilgerichte und nicht die Sozialgerichte zuständig sein, weil es um wettbewerbsrechtliche Fragen geht.
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenhonorar
Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat die sofortige Auszahlung des zu viel gezahlten Krankenkassenabschlags angeordnet - rückwirkend zum 1. Januar 2009 (Beschluss vom 5.5.2010, Az: L 1 KR 51/10 B ER). Das sind pro abgegebener Rx-Packung 0,55 Euro brutto und 0,46 Euro netto. Bei durchschnittlich 20.000 Packungen pro Apotheke in 2009 macht das einen Netto-Ertrag von 9.200 Euro aus. Für das Jahr 2010 sollen dementsprechend ca. 4.000 Euro zu Buche schlagen.
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Kindergeld
Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs verstößt es nicht gegen den Gleichheitssatz, dass für die Zeiten des Grundwehr- bzw. Zivildienstes kein Anspruch auf Kindergeld besteht (Urteil vom 17.2.2010, Az: III B 64/09, Abruf-Nr.: 101356).
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01.07.2010 · Fachbeitrag aus AH · Erbschaftsteuer
Für die Kosten eines Erbfalls können nach dem Erbschaftsteuergesetz pauschal und somit ohne Nachweis insgesamt 10.300 Euro abgezogen werden, auch wenn die tatsächlichen Kosten niedriger sind. Diesbezüglich stellte der Bundesfinanzhof jedoch klar, dass der Pauschbetrag nur einmal pro Todesfall angesetzt werden kann, sodass Miterben den Pauschbetrag untereinander aufteilen müssen (Urteil vom 24.2.2010, Az: II R 31/08, Abruf-Nr.: 101113).
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