01.08.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Umsatzsteuer
Wenn Sie als Arzt umsatzsteuerpflichtig sind, müssen Sie seit 1. Juli auf Rechnungen (nicht auf Geschäftsbriefen) Ihre persönliche Steuernummer angeben. Das schreibt § 14 Abs. 1a Umsatzsteuergesetz vor. Auch wenn Sie künftig Gutschriften an einen Unternehmer versenden, müssen Sie vorher seine Steuernummer erfragen und auf der Gutschrift eintragen. Die so ausgewiesene Steuernummer soll der besseren Kontrolle des Vorsteuerabzugs dienen - eine Maßnahme zur Bekämpfung des ...
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01.08.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Wenn Sie als Hausarzt derzeit noch Leistungen des fachärztlichen Versorgungsbereichs abrechnen, so dürfen Sie das - entsprechend der Übergangsregelung - noch bis Ende dieses Jahres. Dann sollte damit Schluss sein, verkündete die Selbstverwaltung stets. Jetzt sind erste Aufweichungstendenzen zu erkennen.
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01.08.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Recht
Manchmal kann es sinnvoll sein, Leistungen aus dem Zusatzbudget ins Praxisbudget zu verschieben. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie bei einem Zusatzbudget Ihren Honorarrahmen überziehen, beim Praxisbudget aber unter der Leistungsgrenze bleiben.
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01.08.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Bis zu sieben strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch Kranke (Disease-Management-Programme - DMP) hatte die Bundesregierung geplant. Da die Zeit zur Realisierung knapp war, entschied Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, zunächst mit vier Programmen ab dem 1. Juli 2002 zu starten.
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01.08.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Recht
Wenn Sie ein Zusatzbudget genehmigt bekommen haben und beanspruchen, können Sie unter besonderen Bedingungen darüber hinaus noch eine Budgetbefreiung für eine bestimmte Abrechnungsziffer erhalten. Die wären gegeben, wenn Sie einen besonderen „Versorgungsbedarf zur Sicherstellung im Einzelfall“ nachweisen können. Und dieser besondere Versorgungsbedarf gilt als belegt, wenn Sie eine erhöhte Zahl an Überweisungen geltend machen können. Das hat das Bundessozialgericht in einem Urteil ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Derzeit wird sehr viel über Disease-Management-Programme (DMP’s) geredet und geschrieben. Zum 1. Juli 2002 sollten eigentlich die ersten DMP’s in Kraft treten, zunächst für Typ 2-Diabetiker. Danach sollen Programme für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (Asthma), für kardiologische Erkrankungen und für Brustkrebs folgen.
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Heilmittelverordnung
Das Gesetz über den Beruf der Podologin/des Podologen, vom Bundestag am 4. Dezember 2001 verabschiedet und seit dem 1. Januar 2002 in Kraft, hat die Palette der verordnungsfähigen Heilmittel ohne großes Aufsehen erweitert. Dem Bundestag war es ein eigenes Gesetz wert, den Beruf der Podologin bzw. des Podologen zu etablieren. Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat in seiner Sitzung vom 21. Juni 2002 die Rahmenbedingungen für die Verordnung von podologischen Maßnahmen mit einer ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Richtgrößenprüfungen
Nach heftigen Diskussionen um Arzneimittelbudgets und drohende Kollektivregresse wird das Instrument der Richtgrößenprüfung in immer mehr KVen installiert - so bereits geschehen unter anderem in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Hamburg und Bayern. Von vielen Ärzten kaum bemerkt wurden Richtgrößen und entsprechende Prüfvereinbarungen vereinbart. Allein im Bereich von Sachsen-Anhalt spricht die KV bereits von schätzungsweise 500 betroffenen Ärzten für das Jahr 1999! ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus AAA · BG-Abrechnung
Die §§ 201 und 203 SGB VII enthalten Regelungen zur Datenerhebung und -verarbeitung durch Ärzte sowie zu deren Auskunftspflichten gegenüber den Versicherten. Danach sind die an einer Heilbehandlung beteiligten Ärzte verpflichtet, Daten über die Behandlung, den Zustand des Versicherten sowie bestimmte personenbezogene Daten zu erheben und an den Unfallversicherungsträger zu übermitteln, die für die Durchführung der Heilbehandlung maßgeblich sind. Vorrangig sind dies medizinische ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Antwort: Ja! Auch wenn es sich bei dem Einbringen von Schmuckstücken in die Haut (Piercing) um eine kosmetische Angelegenheit handelt, sind dennoch Komplikationen, die eine ärztliche Behandlung erforderlich machen, als Krankenbehandlung im Sinne des SGB V anzusehen und entsprechend abzurechnen. Zweifelsohne liegt bei einer Wundvereiterung oder gar einer Phlegmone eine Erkrankung vor, wobei es letztlich hinsichtlich der Berechnung zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen unerheblich ist, wie ...
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