14.02.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Regressgefahr
Krankenkassen müssen die Kosten für fiktiv zugelassene Arzneimittel nicht übernehmen, dies entschied das Bundessozialgericht (BSG) bereits am 06.05.2009 (Az. B 6 KA 3/08 R). Nach dem Urteil wurden viele Ärzte von Regressforderungen überrascht. Denn seither überprüfen Kassen die Verordnungen von Ärzten auf fiktiv zugelassene Medikamente – dies gilt auch für Verordnungen als Sprechstundenbedarf.
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13.02.2017 · Fachbeitrag aus AAA · GOÄ
Um eine Speziallaborleistung gemäß § 4 Abs. 2 S. 1 GOÄ als „eigene“ abzurechnen, muss der Arzt nicht während des gesamten vollautomatisierten Analysevorgangs persönlich zugegen sein. Es genügt, wenn er die erforderliche medizinische Validation des Untersuchungsergebnisses persönlich durchführt (Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf, Beschluss vom 20.01.2017, Az. III-1 Ws 482/15, Volltext unter http://tinyurl.com/hzlf628 http://tinyurl.com/hzlf628 ). Viele Ärzte und ...
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02.02.2017 · Fachbeitrag aus AAA · GOÄ
Private Versicherungen (z. B. Lebens-, Unfall- oder Krankenversicherungen) benötigen für Versicherungsabschlüsse oder bei Schadensfällen häufig die Unterstützung des behandelnden Arztes. Achtung: Es geht hier um private (!) Versicherungen, nicht um Sozialversicherungen – darunter fallen auch Berufsgenossenschaften – oder Anfragen von Ämtern. Oft ist der private Charakter der Versicherung am „AG“ (Aktiengesellschaft) im Namen zu erkennen (z. B. AXA, DKV, HUK). Aber auch hinter ...
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01.02.2017 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2017
Über die wesentlichen Änderungen der Abrechnung im Notfalldienst ab 01.04.2017 haben wir bereits in AAA 01/2017, Seite 8 berichtet. Im Folgenden informieren wir über die Einzelheiten der Änderungen und stellen die neuen Abrechnungspositionen vor.
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01.02.2017 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2017
Zum 01.07.2017 wird der Bewertungsausschuss die für die Videosprechstunde geeigneten Fachgruppen und Krankheitsbilder festlegen und
entsprechende Gebührenpositionen in den EBM aufnehmen. Die technischen Anforderungen an die Videosprechstunde haben KBV und Krankenkassen bereits jetzt in der Anlage 31b zum Bundesmantelvertrag geregelt. Nachfolgend informieren wir über die wesentlichen Inhalte dieser Regelungen.
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27.01.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Laborabrechnung
Das Erbringen und Abrechnen von Laborleistungen ist Routine: Leistungen des Basislabors werden in der Praxis oder der Laborgemeinschaft erbracht, Speziallaborleistungen an Laborärzte überwiesen. Dennoch: Die verworrenen Wechselwirkungen zwischen den Labor-Ausnahmekennziffern, dem Laborbudget und dem Labor-Wirtschaftlichkeitsbonus werden häufig nicht beachtet, was zu unnötigen Honorareinbußen führen kann.
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26.01.2017 · Fachbeitrag aus AAA · ABC der Abrechnung
Frau R., eine 34-jährige Patientin, stellt sich in deutlich reduziertem Allgemeinzustand und einem ängstlich-depressiven Gesichtsausdruck, wegen eines seit etwa zweieinhalb Wochen bestehenden Durchfalls mit unangenehmem Druckgefühl im linken Unterbauch vor. Seit zwei Tagen habe sie auch starke Schmerzen bei der Defäkation. Anamnestisch wird ein Auslandsurlaub in Ägypten vor drei Wochen angegeben. Die ersten Zeichen der Diarrhoe stellten sich drei Tage nach der Rückkehr aus dem Urlaub ein.
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25.01.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Gebührenrecht
Die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Ärzte vor der ambulanten Behandlung von Privatpatienten oder gesetzlich versicherten Selbstzahlern Vorschüsse auf das zu erwartende Honorar verlangen dürfen, ist bislang nicht abschließend geklärt. Gesetzlich finden sich – im Gegensatz zum stationären Bereich, wo in bestimmten Situationen beim Patienten eine Vorauszahlung für die Krankenhausbehandlung erhoben werden darf – weder Regelungen, die den ärztlichen Gebührenvorschuss ...
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23.01.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Ab Juli 2017 können Überweisungsscheine für Laboruntersuchungen (Muster 10) und Anforderungsscheine für Laboruntersuchungen bei Laborgemeinschaften (Muster 10A) auch digital erstellt und übermittelt werden.
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23.01.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Datenschutz
Die Übermittlung von Befunden an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) ist seit Januar 2017 neu geregelt. Für die Übermittlung der Befunde erhalten Vertragsärzte seit 01.01.2017 von der Krankenkasse des Versicherten neben dem Schreiben, aus dem der Grund für die Begutachtung hervorgeht, einen bereits vollständig ausgefüllten Weiterleitungsbogen (Muster 86) mit der Anschrift des MDK, einer Vorgangsnummer und den Daten des Patienten sowie einen Freiumschlag – ab 01.04.2017 ...
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