24.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · Coronavirus-Sonderregelung
Bei Heilmittelverordnungen wird die bislang geltende Frist zwischen dem Verordnungsdatum und dem Beginn der Therapie (max. 14 bzw. 28 Kalendertage) aufgehoben. Auch die maximal zulässige Unterbrechung während einer Heilmitteltherapie von 14 bzw. 28 Kalendertagen fällt vorerst weg. Diese und weitere Lockerungen, die bis zum 30.04.2020 gelten, empfehlen die Krankenkassenverbände auf Bundesebene den Krankenkassen vor dem Hintergrund der Coronavirus-Ausbreitung und den damit verbundenen ...
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23.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · Arztrecht
Das Coronavirus prägt derzeit den Gesundheitssektor und wirft eine Vielzahl neuer Probleme auf. So hat etwa ein selbst infizierter Hausarzt in Bayern dem Gesundheitsamt eine Liste aller Patienten übergeben, die er in den vorangehenden Tagen behandelt hatte. Darin liegt kein Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht, doch in diesem Kontext stellen sich einige weitere Fragen.
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23.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · G-BA
Ärzte können Hilfsmittel mit einem Sicherheitsmechanismus zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen unter bestimmten Voraussetzungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnen. Der entsprechende Beschluss des G-BA, der am 22.11.2019 gefasst wurde, ist am 15.02.2020 in Kraft getreten.
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20.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · EBM
Nach gesetzlichen Vorgaben müssen die Diagnosen u. a. in den Abrechnungsunterlagen nach dem ICD-10-Code-GM (ICD = International Statistical Classification of Diseases and Related Health Conditions; GM = German Modifikation) angegeben werden. Für die Abrechnung spielen diese Angaben eine wichtige Rolle, weil bei Abrechnungsprüfungen immer häufiger auch die Dokumentationen der erbrachten Leistungen einbezogen werden. Wiederholt wurden abgerechnete EBM-Positionen gestrichen, weil aus der ...
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18.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Vertragsärzte dürfen Videosprechstunden ab dem zweiten Quartal 2020 ohne Limitierung durchführen und abrechnen. Die bislang geltende Regelung, nach der die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten pro Quartal maximal jeden fünften Patienten ausschließlich per Videosprechstunde behandeln dürfen, wird aufgrund des grassierenden Coronavirus aufgehoben, wie die KBV via Praxisnachrichten mitteilt.
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18.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Wird ein angestellter Arzt krank, so darf der Vertragsarzt die Leistungen derjenigen Ärzte, die den Kranken vertreten, nicht über die Arztnummer des erkrankten Arztes abrechnen. Tut der Vertragsarzt dies doch, muss er das gesamte Honorar für diese Leistungen zurückzahlen (Sozialgericht [SG] Dresden, Beschluss vom 23.01.2020, Az. S 25 KA 18/20 ER).
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12.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung
Frage: „Immer einmal wieder kommen Patienten zu mir in die Sprechstunde und fordern die Verordnung von Medikamenten für eine geplante stationäre Behandlung. Die Patienten werden durch das Krankenhaus dazu aufgefordert – mit der Begründung, diese Medikamente seien nicht vorhanden und müssten deshalb mitgebracht werden. Wie ist die Medikation der Patienten bei unterschiedlichen Konstellationen stationärer Aufenthalte geregelt?“
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11.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · Coronavirus
Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können seit dem 09.03.2020 auch nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeits(AU)-Bescheinigung für bis zu sieben Tage bekommen. Die Daten der für die Abrechnung notwendigen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) können in diesen Fällen am Telefon übermittelt werden. Diese Sonderregelungen gelten für zunächst vier Wochen.
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05.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · Vergütung
Die KBV bestätigt, dass alle ärztlichen Leistungen, die aufgrund des klinischen Verdachts auf eine Infektion oder einer nachgewiesenen Infektion mit dem neuen Coronavirus erforderlich sind, seit dem 01.02.2020 extrabudgetär vergütet werden. Wichtig ist dabei, dass die Vertragsärzte diese Fälle mit der Ziffer 88240 kennzeichnen.
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05.03.2020 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2020
Die KBV hat die Auswirkungen der EBM-Reform zum 01.04.2020 auf die einzelnen Fachgruppen simuliert. Für die Fachgruppe der Allgemeinmediziner und hausärztlichen Internisten hat sie eine Erhöhung des Punktzahlvolumens um ca. ein Prozent ermittelt. Davon entfallen ca. 0,1 Prozent auf die Höherbewertung des Hautkrebsscreenings, die sich – da es sich um eine extrabudgetäre Vergütung handelt – unmittelbar mit ca. 17,3 Mio. Euro auf das KV-Honorar a uswirkt. Drei Beispielrechnungen ...
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