· Fachbeitrag · Endodontie
Spezial-MRT erleichtert Beurteilung von Pulpavitalität und apikaler Parodontitis
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie prüfte ein Forscherteam der Universität Aarhus die Genauigkeit eines speziell für die Zahnmedizin entwickelten Magnetresonanztomografie-Systems (ddMRI) zur leichteren Beurteilung der Pulpavitalität und Diagnose apikaler Parodontitis.
Das Magnetom Free.Max Dental Edition / Siemens Healthineers arbeitet mit 0,55 T und einer speziell entwickelten Spule. Mit sechs für die Untersuchungssituation optimierten Pulssequenzen wurde die apikale Region einzelner Zähne der Studienteilnehmer (teils gesund, teils mit endodontischer Fragestellung) abgebildet. Im Anschluss wurden die Ergebnisse der ddMRI-Aufnahmen mit klinischen und radiologischen Befunden (DVT-Aufnahmen/Referenz) mit Fokus auf Pulpavitalität und apikale Parodontitis verglichen. Das strahlungsfreie ddMRI-Verfahren lieferte im Vergleich vielversprechende Resultate bei der Beurteilung der Pulpavitalität und der Diagnose in Fällen apikaler Parodontitis. Die Forschenden belegen der neuen Technik Potenzial für die präzise diagnostische Unterstützung – größere Validierungsstudien und klinische Tests sollen nun folgen.
Quelle
- Johannsen K et al. Dental-dedicated MRI in the assessment of pulp vitality and apical periodontitis: A feasibility study. Int Endod J. 2026 May;59(5):776–787. doi.org/10.1111/iej.70101.