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  • ·Fachbeitrag ·Prothetik

    Hochleistungskunststoff PEEK als definitives Teleskopkronenmaterial geeignet

    | Der PEEK-Werkstoff BioHPP® kann als definitives Teleskopkronenmaterial eingesetzt werden, urteilen Zahnmediziner der Universität Köln. Von ihnen wurde das Haftkraftverhalten von Sekundärteleskopkronen aus einem PEEK-Polymer in Verbindung mit Primärteleskopkronen aus verschiedenen Materialien getestet. |

     

    20 rotationssymmetrische Primärteleskopkronen, fünf je Werkstoff, wurden nach Herstellerabgaben gefertigt aus NEM (Starloy®/Gramm), Zirkonoxid (cercon®/Degudent), gepresstem PEEK-Polymer oder gefrästem PEEK-Polymer (beide BioHPP®/Bredent). Die Sekundärteleskopkronen wurden alle aus gepresstem BioHPP® hergestellt. Die Haftkraft der Doppelkronen wurde initial auf 2,5 N (±1,5 N) eingestellt. Anschließend wurden die Prüfkörper bis zu 10.000 mal gefügt und getrennt.

     

    Nach 10.000 Verschleißzyklen zeigten alle Teleskopsysteme klinisch akzeptable Abzugskräfte. Die Haftkräfte aller Prüfkörper stiegen während der ersten 1.000 Zyklen an. Danach blieben die Haftkräfte der Sekundärteile auf BioHPP-Primärteilen in etwa konstant. Die Haftkräfte der Sekundärteile auf NEM und Zirkonoxid-Primärteilen zeigte eine höhere Variabilität von 0,72 bis 13,15 N.

     

    PRAXISHINWEIS | In Kombination mit Primärteilen aus härteren Materialien wie Zirkonoxid, oder NEM ist eine höhere Streuung der Abzugskräfte zu erwarten. Deshalb ist die Anwendung von BioHPP®-Primärteilen mit BioHPP®-Sekundärteilen zu bevorzugen, folgert Nadine Holzer von der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Köln.

     

    Quelle

    • Holzer N. In-vitro-Untersuchungen mit PEEK in der Teleskoptechnik. Deutscher Zahnärztetag 2014, Frankfurt/M., 7.-8. November 2014.
    Quelle: Ausgabe 12 / 2014 | Seite 17 | ID 43078692