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    Hochfeste Glaskeramik: Okklusale Schichtstärke von 1,0 mm reicht

    Bild:©S.Alias - stock.adobe.com

    | Eine prospektive Studie untersuchte über fünf Jahre die klinische Leistungsfähigkeit von Teilkronen, chairside-gefertigt im CAD/CAM-Verfahren aus zirkonoxid-verstärktem Lithiumsilikat (ZLS, Suprinity®, Vita Zahnfabrik). Die Autoren evaluierten die Risiken, indem sie herstellerempfohlene Wandstärken unterschritten und verschiedene Befestigungskonzepte nutzten. |

     

    Zirkonoxid-verstärktes Lithiumsilikat (ZLS) enthält Kristallite in der Größe von 500‒700 nm und entspricht dem Wellenbereich des natürlichen Lichts. Die Opaleszenz gleicht dem Zahnschmelz. Ein zehnprozentiger Zirkoniumdioxidanteil unterstützt die Festigkeit.

     

    Okklusale Wandstärken mit 0,5‒0,74 mm erzielten eine Überlebensrate von 83 Prozent und zeigten damit ein 11-fach höheres Frakturrisiko als die Gruppe mit 0,75‒1,0 mm Wandstärke, die zu 100 Prozent frakturfrei blieb. Retentionsverluste traten eher mit selbstadhäsivem Befestigungszement auf im Vergleich zur Gruppe, die mit Total-Etch-Technik und dualhärtendem Komposit befestigt wurden.