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    Hall-Technik: Konfektionierte Kronen ersparen Angstpatienten die Narkose

    Bild:©Guntar Feldmann - stock.adobe.com

    | Vorgeformte Metallkronen, die mit der „Hall-Technik“ (HT) eingesetzt werden, sind wirksam für das Management kariöser Läsionen in den primären Molaren und könnten für ängstliche junge Patienten tolerierbar und erfolgreich sein. |

     

    Hall-Technik: Beschreibung und Studienlage

    Die HT kommt ohne Kariesentfernung, ohne Anästhesie und Präparation aus: Es wird einfach eine konfektionierte, mit Glasionomerzement gefüllte Stahlkrone über den kariösen Zahn gestülpt und dicht fixiert. Zuvor ist jedoch abzuklären, dass kein pulpales Risiko für eine Nekrose besteht.

     

    MERKE | Ein Cochrane-Review folgert aus aggregierten Studiendaten, dass Kronen bei der Behandlung von Milchmolaren effektiver sind als Füllungen. [1] Außerdem weist die Hall-Technik eine höhere Akzeptanz im Vergleich zu anderen Kariestherapieoptionen bei Kindern auf. [2] Besonders geeignet erweist sich diese Technik bei Kindern mit hoher Kariesaktivität und/oder bei ängstlichen Kindern, die unter spezifischen Ängsten vor Spritzen oder Bohrern leiden.