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  • ·Fachbeitrag ·Oralchirurgie

    Extrahierte Zahnwurzeln als Ersatz für Knochenaugmentation

    | Extrahierte Zahnwurzeln können ein Ersatz für Knochenaugmentationsverfahren sein. Aus einer Studie von Dr. Didem Sahin (Universität Düsseldorf) lässt sich folgern, dass dieses chirurgische Vorgehen zur Knochenneubildung die Zukunft der Zahnmedizin prägen kann. |

     

    Klinische Studie untersucht die Wirksamkeit

    Tierexperimentelle Studien zeigten, dass Wurzelaugmentationen vergleichbare Resultate wie native Knochenblockimplantate liefern können. Auch beim Menschen konnte dieses Verfahren in einem ersten Pilotversuch erfolgreich nachgewiesen werden. Nach einer Einheilungsphase von 26 Wochen zeigten sich deutliche klinische Anzeichen für eine nahezu vollständige Ankylose des Zahnwurzelfragments mit dem Empfängerknochen.

     

    In einer klinischen Studie untersuchte die Autorin die Wirksamkeit des lateralen Kieferkammaufbaus mittels autogener Zahnwurzelaugmentation. Im Rahmen dieser Studie wurde der horizontale Kieferkammaufbau mit Zahnwurzelfragmenten von Zähnen, die aus zahnmedizinischer Sicht eine Indikation zur Extraktion aufwiesen, durchgeführt (n = 15). Sowohl endodontisch vorbehandelte (n = 7), frakturierte (n = 3), parodontal geschädigte (n = 1), als auch Zähne mit großen Zahnhartsubstanzdefekten (n = 4) wurden verwendet.