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  • ·Article ·Komplikationen

    Endständige Implantate: Es geht auch unverblockt

    | Auch endständige Implantate können mit unverblockten Restaurationen versorgt werden, ohne einen höheren Implantatverlust oder ein erhöhtes Risiko für biologische Komplikationen befürchten zu müssen. Darauf deuten Ergebnisse einer klinischen Untersuchung an der Universität Graz hin. |

     

    Endständig nicht verblockt versorgte Implantate weisen keine höhere Rate an biologischen und mechanischen Komplikationen auf als verblockt versorgte. Ein Abplatzen von Keramik scheint ebenfalls nicht öfter aufzutreten als bei anderen prothetischen Versorgungsmöglichkeiten. Lediglich das Risiko einer Abutment- oder Kronenlockerung scheint höher zu sein als bei Implantaten mit verblockten Kronen, aber nicht höher als bei unverblockten Kronen an anderer Position.

     

    In einer klinischen Nachuntersuchung wurden Patienten, die von 2000 bis 2010 ein endständig unverblocktes Implantat an der Universitätsklinik Graz erhalten hatten, zu einem Recall einberufen. Die Überlebensrate der 91 Implantate betrug bei einer durchschnittlichen Liegedauer von 6 Jahren 100 Prozent. Bei 31 Prozent der nachuntersuchten Implantate wurde eine Perimukositis festgestellt, bei 1,7 Prozent eine Periimplantitis. Eine Kronen- oder Abutmentlockerung trat bei 9,9 Prozent aller Implantate auf.