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  • · Fachbeitrag · CME-Beitrag

    Regenerative Endodontie für unreife bleibende, nicht vitale Zähne

    Eine regenerative endodontische Behandlung scheint eine erfolgreiche biologische Lösung für die Therapie von avitalen, permanenten Zähnen mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum bei Karies oder nach Trauma zu sein. Experten sehen darin die Möglichkeit zur Wiederherstellung der Pulpavitalität in den meisten Fällen mit dem Vorteil der weiteren Wurzelentwicklung.

    Apexifikation als übliche Therapieoption

    Bleibende devitale Zähne mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum können nur mit einer endodontischen Behandlung erhalten bleiben. Meistens erfolgt diese als Apexifikation mit Calciumhydroxid (Ca(OH)₂). Als Alternative kann auch ein sogenannter Plug mit Mineral Trioxid Aggregat (MTA) erreicht werden. Beide Techniken haben Nachteile, ein gemeinsamer ist, dass die Wurzelentwicklung nicht voranschreitet und damit die Seitenwände des Zahnes dünn bleiben – es besteht Frakturgefahr. Die Therapieoption der Regeneration versucht das zu umgehen, indem vitales Gewebe in das Pulpenkavum gefüllt wird, um so im besten Fall dickere Wurzelkanalwände und eine längere Wurzel zu erhalten [1]. Wurden dafür zunächst intrakoronale Blutgerinnsel genutzt, beschreiben die aktuellen Leitlinien der American Association of Endodontists (AAE) und der European Society of Endodontology (ESE) zu regenerativen endodontischen Verfahren nunmehr minimalinvasive Instrumentierung, effektive Desinfektion und die Verwendung intrakoronaler Gerüstmaterialien mit biokompatiblen Versiegelungsmaterialien [2]. Ob ein neues regeneratives Verfahren, das Advanced Platelet-Rich Fibrin Plus (A-PRF+) mit Glasionomerzement (GIZ) versiegelt, dem regenerativen Verfahren der Apexifikation klinisch überlegen ist, war Gegenstand einer Untersuchung [3].

    Das regenerative Protokoll

    Im Rahmen der Studie wurde folgendes Protokoll [2] aufgesetzt: