· Fachbeitrag · CME-Beitrag
Patientenvertrauen in KI in der Zahnmedizin – Chancen und Vorbehalte
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Zahnmedizin wächst. Algorithmen unterstützen zunehmend bei der bildbasierten Diagnostik, Behandlungsplanung und patientenorientierten Informationsaufbereitung. Neben technischen Fortschritten gewinnt die Frage nach dem Vertrauen der Patienten in diese Technologien an Bedeutung: Akzeptieren sie KI-gestützte Diagnosen? Beeinflusst der KI-Einsatz das therapeutische Verhältnis?
Positive Erwartungen, aber keine unkritische Zustimmung
Studien zeigen ein differenziertes Bild der Patientenwahrnehmung. Eine deutsch-niederländische Studie mit 330 Teilnehmern ermittelte anhand von Fragebögen, dass Patienten grundsätzlich eine positive Einstellung gegenüber dem Einsatz von KI in der Zahnmedizin haben [1].
Viele sehen Vorteile wie gesteigerte diagnostische Sicherheit (60,8 Prozent), reduzierte Behandlungszeiten (48,3 %) und individualisierte, evidenzbasierte Therapien (43 %). Dabei erwarten über 40 Prozent, dass KI in den nächsten fünf bis zehn Jahren integraler Bestandteil zahnärztlicher Versorgung sein wird. Gleichzeitig identifizierten die Befragten Nachteile, etwa mögliche Auswirkungen auf das Arzt-Patienten-Verhältnis (36,2 %) oder erhöhte Kosten (31,7 %) [1].
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