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  • · Fachbeitrag · CME-Beitrag

    Langlebigkeit direkter vs. indirekter Komposite

    Zu einem dentalen Longevity-Konzept zählen eine gute Kaufunktion und stabile Versorgungen. Forscher untersuchten in diesem Zusammenhang die Langlebigkeit von Kompositfüllungen in direkter bzw. indirekter Technik.

    Viele Faktoren beeinflussen Langlebigkeit von Restaurationen

    Material-, zahn- und patientenbezogene Faktoren wirken sich auf die Langlebigkeit dentaler Versorgungen aus. Nicht nur die Entscheidung für ein Material, sondern auch die der Technik (direkt oder indirekt) fußt u. a. auf der Größe der Kavität und dem Ort des Defektes. So ist die mechanische Belastung von Zähnen im Seitenzahnbereich bspw. viel höher als auf Frontzähnen. Der Seitenzahnbereich ist in diesem Kontext ebenfalls anspruchsvoller, wenn es dabei um den maximalen Erhalt gesunder Zahnhartsubstanz geht. Neben der Technik bestimmen behandlerbezogene Faktoren über den langfristigen Erfolg einer Restauration.

    Direkte Kompositversorgungen schneiden besser ab

    Da indirekte Kompositrestaurationen unter den Aspekten Polymerisationsschrumpfung, approximale und okklusale Gestaltung, Randschluss, Bruchfestigkeit und Elastizitätsmodul vorteilhaft gegenüber direkten sein können, stellten sich Schweizer Wissenschaftler die Frage, ob bei der Versorgung von Prämolaren und/oder Molaren indirekte oder direkte Komposite zu präferieren sind [1]. In ihrem Review analysierten Tennert et al. die Daten zu 323 direkten und 304 indirekten Kompositrestaurationen und stellten fest, dass