· Fachbeitrag · CME-Beitrag
Aktualisierte Empfehlungen zur DVT in der Endodontie
Aufgrund neuer evidenzbasierter Erkenntnisse haben AAE (American Association of Endodontists) und AAOMR (American Academy of Oral and Maxillofacial Radiology) ihre Empfehlungen zur Anwendung der digitalen Volumentomographie (DVT) in den verschiedenen Phasen der endodontischen Behandlung überarbeitet.
DVT nicht mit der Gießkanne
Generell raten die Autoren des Statements [1], eine DVT aufgrund der verursachenden Strahlung nur nach fallbezogener Abwägung einzusetzen und nur dann, wenn zuvor Anamnese, Befunde aus der klinischen Untersuchung und bereits vorhandene Röntgenaufnahmen herangezogen wurden. Darüber hinaus sollte der Aufnahmebereich, beschrieben als Field of View (FOV/Sichtfeld), klein gewählt werden, um weniger Strahlung und eine höhere Bildgenauigkeit in dem zu betrachtenden, eher kleineren Bereich der Wurzelkanalbehandlung zu erhalten. Ausnahme für ein größeres FOV bilde der Verdacht auf ein größeres Geschehen außerhalb des/der eigentlich betroffenen Zahnes/Zähne oder wenn „eine multifokale Läsion mit möglicher systemischer Ursache vorliegt und/oder klinisch eine nicht-endodontische Ursache für die Devitalisierung eines oder mehrerer Zähne festgestellt wird“.
Empfohlene Einsatzgebiete bei kleinem FOV
Die DVT kann im Bereich der Endodontie die diagnostische Genauigkeit und Behandlungsplanung verbessern, so die Autoren. Deshalb empfehlen sie eine DVT-Aufnahme mit der Voraussetzung eines eingeschränkten FOV nur für diese Fälle, in den zweidimensionale Bildgebung an ihre Grenzen stößt:
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