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·Fachbeitrag ·Zahntrauma

Wintersport: Nur wer häufig und schnell fährt, sollte Zahnschutz tragen

| Wintersportarten wie Skifahren und Snowboarden weisen ein geringes Risiko für Zahnunfälle auf, andere Verletzungen stehen im Vordergrund. Einen Zahnschutz beim Skifahren oder Snowboarden sollen höchstens Sportler tragen, die sehr häufig und schnell auf den Pisten unterwegs sind, empfehlen Zahnmediziner der Universität Basel. |

 

Bei Wintersportarten wie Skifahren und Snowboarden kann es zu Zahnverletzungen kommen. Ein Risiko für Zahnunfälle stellen dabei Stürze, Zusammenprall mit anderen Skifahrern, Kollisionen mit Skiliften, das Anstehen an den Liften oder das Hantieren mit den Skistöcken dar.

 

In der vorliegenden Studie wurde die Häufigkeit von Zahnunfällen bei Amateursportlern auf Skipisten während einer Wintersaison im Skigebiet von Davos (Schweiz) evaluiert. Zusätzlich wurden Unfälle beim Skifahren oder Snowboarden untersucht und es wurde aufgezeichnet, welche Schutzkleidung (inklusive Zahnschutz) getragen wurde. 165 (33 Prozent) der 500 Interviewten hatten bereits einen Ski- oder Snowboardunfall, Männer häufiger als Frauen. Skifahrer erlitten vermehrt Knochenfrakturen und Snowboarder vorwiegend Bänderverletzungen oder Prellungen/Verstauchungen.

 

337 (67,4%) der Befragten schützten sich mit Schutzkleidung, wobei der Schutzhelm am häufigsten getragen wurde. Die Kronenfraktur war die häufigste Zahnverletzung ‒ und es waren die Vielfahrer, die vorwiegend von Zahn­unfällen betroffen waren.

 

Quelle

  • Innerhofer K et al. Dental Trauma on Ski Slopes. Schweiz Monatsschr Zahnmed 2013; 123 (7/8): 655-659

 

Volltext

Quelle: Ausgabe 10 / 2013 | Seite 2 | ID 42323880