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·Fachbeitrag ·Zahn-Komposit-Verbünde

All Bond Universal® von Bisco zeigt große Schwächen: „Klinische Anwendung kritisch“

| Bei der Bewertung des Zahn-Komposit-Verbunds nach künstlicher Alterung versagte All Bond Universal® (Bisco) sowohl bezüglich des adhäsiven Verbunds als auch der Streuung der Messwerte. Dies lässt dessen klinische Anwendung kritisch erscheinen, warnen Zahnmediziner der Universität Leipzig. |

 

An kariesfreien, extrahierten humanen Inzisiven wurden je eine Klasse-V-Kavität präpariert und diese gemäß Herstellerangaben im Self-Etch-Modus mit den Adhäsivsystemen Scotchbond Universal® (3M ESPE), Futurabond U® (VOCO), Adhese Universal® (Ivoclar-Vivadent), All Bond Universal® (Bisco) bzw. im Etch-and-Rinse-Modus mit OptiBond FL® (Kerr) als Referenzsystem sowie dem Komposit Tetric EvoCeram® (Ivoclar-Vivadent) gefüllt.

 

Nach künstlicher Alterung (180 Tage Wasserlagerung + 2.500 Zyklen Thermocycling) zeigte die optische Kohärenztomografie bei 15,5 Prozent der Schnittbilder adhäsive Defekte an den Grenzen zwischen Schmelz/Dentin und Zement/Komposit. In der Studie erschienen nach Probenalterung Scotchbond Universal®, Adhese Universal® und OptiBond FL® hinsichtlich des Zahn-Komposit-Verbunds als gleichwertig. Im Vergleich der Adhäsive versagte All Bond Universal® sowohl beim adhäsiven Verbund als auch bei Vorhersagbarkeit (Streuung der Messwerte).

 

Quelle

  • Schneider H. Bewertung des Zahn-Komposit-Verbundes im Prozess der künstlichen Alterung mit optischer Kohärenztomografie (OCT). 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung und 2. Gemeinschaftstagung der DGZ und der DGET mit der DGPZM und der DGR²Z, München, 12.-14. November 2015.
Quelle: Ausgabe 01 / 2016 | Seite 17 | ID 43778515