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·Fachbeitrag ·Schmerz

Adipöse Patienten: Ungesunde Ernährung erhöht die Schmerzempfindlichkeit

| Die ungesunde Ernährung von adipösen Personen könnte die höhere Schmerzempfindlichkeit in dieser Gruppe erklären. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie, die beim Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC in Wien vorgestellt wurde. |

 

Ungesunde Ernährung könnte der Faktor sein, der bei Übergewichtigen die Schmerzempfindlichkeit erhöht. Ernährungsweise und Schmerzempfindlichkeit hängen zusammen: Bekannt ist, dass Übergewicht chronische Entzündungsreaktionen im Körper auslösen und fördern kann, was die Schmerzempfindlichkeit erhöht, denn die Werte des entzündungsauslösenden Proteins Zytokin im Blut hängen von der Ernährung ab. Auch in dieser Studie zeigte sich, dass die Schmerzempfindlichkeit mit dem Body-Mass-Index (BMI) stieg.

 

Zusätzlich zeichnete sich aber ab, dass eine ungesunde, ballaststoffarme Ernährungsweise die Beziehung zwischen BMI und Schmerz erklären könnte. Insbesondere Menschen mit höherem BMI, die hauptsächlich ballaststoffarme Lebensmittel zu sich nehmen, schienen gefährdet zu sein, öfter und stärker unter Schmerzen zu leiden, erläutert Prof. Charles Emery (Ohio State University Columbus).

 

Quelle

  • EFIC Abstract Emery et al: Dietary intake mediates the relationship between body fat and pain. Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC „Pain in Europe IX“, Wien, 2.-5. September 2015.
Quelle: Ausgabe 10 / 2015 | Seite 1 | ID 43599024