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·Article ·Prothetik

Keramische CAD/CAM-Restaurationen – verschleißfest auf Kosten der Antagonisten

| Bei der Anwendung keramischer CAD/CAM-Restaurationen ist mit einem höheren Verschleiß des antagonistischen Zahnschmelzes zu rechnen als bei Restaurationen aus Komposit und Nichtedelmetalllegierungen oder bei natürlichen Zahnantagonisten. |

 

An der Universität Heidelberg wurde der Verschleiß von Zahnschmelz durch dentale CAD/CAM-Restaurationsmaterialien aus Keramik und Komposit untersucht. Als Antagonisten dienten zwei keramische CAD/CAM-Materialien (Zirkoniumdioxid Cercon ht®; Lithiumdisilikatkeramik IPS e.max CAD®), ein Kompositmaterial (VITA CAD-Temp®) und als Referenzmaterialien eine Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung (remanium star®) sowie Zahnschmelz.

 

Die durchschnittliche Verschleißtiefe der Schmelzproben durch VITA CAD-Temp® betrug 21±4µm, durch remanium star® 149±60µm, durch IPS e.max CAD® 206±70µm, durch Cercon ht® 224±153µm – im Vergleich zu Schmelz 122±96µm. Der durchschnittliche Verschleiß der Antagonisten aus VITA CAD-Temp® betrug 192±23µm, aus remanium star® 30±5µm, aus IPS e.max CAD® 237±25µm, aus Cercon ht® 36±3µm und aus Schmelz 259±69µm.

 

Quelle

  • Oesterle Y et al. Verschleiß von Zahnschmelz durch CAD/CAM-Materialien bei der In-vitro-Verschleißsimulation mit dem Willytec-Kausimulator. 64. Jahrestagung der DGPro, Ulm, 11.-13. Juni 2015.
Quelle: Ausgabe 09 / 2015 | Seite 8 | ID 43539434