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  • · Fachbeitrag · Produkttest

    Stiftung Warentest: Billige Sensitiv-Zahnpasten sind nicht unbedingt schlechter

    | Nur 10 der 19 getesteten Sensitiv-Zahncremes besaßen einen Abrieb, den die Stiftung Warentest als niedrig genug und damit als zahnschonend bewertete. Mit „gut“ schnitten die preiswerten Produkte Friscodent Sensitive ® und K-Classic Dental sensitiv ® ab, die beide nur 44 Cent pro 100 Milliliter kosten. Gemeinsam mit der teureren Sensodyne Fluorid ® für 2,87 Euro konnten sie die Tester durch einen niedrigen Abrieb überzeugen, der auch noch Verfärbungen entfernt. |

     

    Ebenfalls positive Bewertungen erhielten die günstigen Produkte Eurodont Soft & Sensitive® sowie Sensident Sensitiv® ‒ beide kosteten ebenfalls nur 44 Cent pro 100 Milliliter. Unter den mit „gut“ bewerteten Produkten bildeten die teuren Zahnpasten Elmex sensitive® mit Aminfluorid (4,25 Euro pro 100 Milliliter) und Lacalut extra sensitive® (4,60 Euro pro 100 Milliliter) sowie das preiswertere Produkt Dontodent sensitive® (44 Cent pro 100 Milliliter) die Schlusslichter. Sie besitzen laut Stiftung Warentest einen so niedrigen ­Abrieb, dass Verfärbungen nur ausreichend bis mangelhaft entfernt werden.

     

    Unter anderem die Zahnpasta Colgate Total sensitive® enttäuschte die Prüfer. Trotz des Versprechens, sensitiv zu sein, hatte sie einen mittleren Abrieb. Obwohl der Anbieter mit Schutz vor Schmerzempfindlichkeit wirbt, konnten die Tester zudem keine Wirkstoffe gegen Schmerzen finden. Insgesamt unter­schied sich die Zusammensetzung der Colgate Total sensitive® kaum von der herkömmlichen Colgate Total Original®, heißt es im Testbericht. Nega­tiv wurde gesehen, dass sie als einzige laut Deklaration den umstrittenen antibakteriellen Wirkstoff Triclosan enthält.