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26.01.2011 |Produkttest

Ketac N 100®: Kunststoffmodifiziertes Glasionomer auf Nano-Basis

Ketac N 100® von 3M ESPE (auch: „Ketac Nano Light-Curing Glass Ionomer Restorative“) ist das erste kunststoffmodifizierte Paste/Paste-Glasionomer auf Basis der Nanotechnologie. Nach Herstellerangaben weist das Material eine hohe Fluoridabgabe auf, die „aufladbar“ ist. Es baut ähnlich wie kunststoffmodifizierte Glasionomere in vitro eine Kariesinhibitionszone auf. Das Material wird im Clicker-Dispenser angeboten und ist in acht Schattierungen erhältlich.  

 

DECS-Labortests zeigten, dass einige mechanischen Eigenschaften - unter anderem Zugfestgkeit, Biegefestigkeit und Elastizitätsmodul - geringer sind als bei Fuji II LC und Vitremer. Auch zeigt Ketac N 100 eine schlechte bis ungenügende „dark cure“-Aushärtung bei unzureichender direkter Lichthärtung. 

 

Vorteile 

  • Biegefestigkeit bleibt stabil auch bei langer Lagerung und bei simulierter unsachgemäßer Lagerung
  • einfacher anzumischen als Pulver-/Flüssigkeit-Systeme
  • Fluoridabgabe
  • ähnliche Materialeigenschaften wie konventionelle kunststoffmodifizierte Glasionomere

 

Nachteile 

  • Zugfestigkeitswerte geringer als bei Fuji II LC® und Vitremer®
  • Biegefestigkeit und Elastizitätsmodul geringer als bei Fuji II LC und Vitremer
  • schlechte „dark cure“
  • höhere Kosten
  • noch wenige Publikationen

 

Gesamtwertung Ketac N 100: befriedigend 

 

 

 

  • USAF Dental Evaluation & Consultation Service, Projekt 07-025, November 2010
Quelle: Ausgabe 02 / 2011 | Seite 18 | ID 141793