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·Fachbeitrag ·Prävention

Besser in der Schmelzremineralisation: CPP-ACP in Kombination mit Fluorid

| Lässt sich der remineralisierende Effekt von Casein-Phosphopeptid-amorphem Kalziumphosphat (CPP-ACP) durch den Zusatz von Fluorid noch verbessern? Brasilianische Wissenschaftler testeten die MI Paste Plus® von GC mit den Inhaltsstoffen Recaldent® und 900 ppm NatriumFluorid. |

 

Eine Studie aus Brasilien versuchte, diese Frage mithilfe von Tests an humanen Schmelzprüfkörpern zu beantworten. Zunächst wurden künstlich initiale kariesähnliche Läsionen geschaffen. Dann legte man die Prüfblöcke für sechs Stunden in eine demineralisierende Lösung, um sie anschließend zu remineralisieren.

 

Die Prüfung der Remineralisierung zeigte deutliche Unterschiede in der Mikrohärte der Oberflächen zwischen MI Paste® (47,8 ± 28,5) und MI Paste Plus® (53,6 ± 27,6). Im Vergleich dazu aber lag die Oberflächenhärte nach dem Putzen mit Crest®/Procter & Gamble (1100 ppm NaF) deutlich höher (90,2 ± 17,1).

 

MI Paste Plus® ist keine Zahnpasta, sondern eine Zahnschutzcreme zur Remineralisierung, die mehrmals täglich topisch aufgetragen werden kann. Fazit der Wissenschaftler: Nach Abwägen aller erfassten Parameter (Mikrohärteanalyse, 3-D-Profilanalyse und elektronenmikroskopische Auswertung) erzielte die MI Paste Plus® mit Fluorid eine bessere protektive Wirkung als das direkte Vergleichsprodukt MI Paste® ohne Fluoridzusatz. Nach der Anwendung konnten zudem homogenere Oberflächen dokumentiert werden.

 

Quelle

  • Oliveira PRA et al. Remineralizing potential of CPP-ACP creams with and without fluoride in artificial enamel lesions. Austr Dent J 2016; 61 (1): 45-52.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 06 / 2016 | Seite 7 | ID 44057722