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24.11.2009 |Parodontologie

Er:Yag versus konventionelle Parodontitistherapie - kein langfristiger Vorteil

Es wurde überprüft, ob die Anwendung eines Er:YAG-Lasers bei einer leichten bis moderaten chronischen Erwachsenen-Parodontitis zusätzlich zum Scaling und Root-Planing unter Praxisbedingungen eine größere Reduktion der parodontalen Keime bewirken kann. 

 

Die Laserbehandlung wurde circa 15 bis 20 Sekunden mit einem Er:YAG-Laser (KEY 3®, KaVo) in Verbindung mit einem meißelförmigen Tipp (Chisel Tip) der Abmessungen 0,5 x 1,65 mm verwendet. Die Pulsenergie betrug 160 mJ bei einer Repetitionsrate von 10 Hz, was einer Durchschnittsleistung von 1,6 W entspricht. 

 

Innerhalb von 0 bis 3 Tagen nach der ersten Behandlung sind klare Vorteile der laseradjuvanten Therapie hinsichtlich der Elimination der hier untersuchten Keime Prevotella intermedia, Porphyromonas gingivalis und Tannerella forsythensis festzustellen. Da die mittleren Eliminationsraten je nach Keim nach drei Monaten ein indifferentes Bild und keine klare Entscheidung pro oder contra laseradjuvanter Therapie ergeben, ist der klinische Nutzen kritisch zu betrachten. 

 

  • N Gutknecht et al.: Er:YAG-Laser versus konventionelle Parodontitistherapie - ein mikrobiologischer In-vivo-Vergleich. Laser Journal (2009) Ausg. 4: 12-18

 

Volltext 

content.oemus.com/backstage/oemus_archiv/documentpool/site/de/pub/sim/lj/2009/lj0409/lj0409_12_18_franzen/lj0409_12_18_franzen.pdf  

Quelle: Ausgabe 12 / 2009 | Seite 13 | ID 131727