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·Fachbeitrag ·Mundhygiene

Hydroxylapatit: Nicht nur biologische Reparatur, sondern auch Schutz vor initialem Biofilm

| Zahnpasten und Mundspüllösungen mit Hydroxylapatit oder Zink-Carbonat-Hydroxylapatit sollen eine „biologische Reparatur“ bzw. „Neomineralisation“ von Zahnschmelz wie auch Dentin bewirken. Ein Studie der Universität Dresden zeigt, dass der Wirkstoff auch die initiale bakterielle Kolonisation hemmen kann. |

 

Als Testlösungen wurden eine antibakterielle Basis-Spülung sowie eine reine Hydroxylapatit-Lösung angewandt. Als Positivkontrolle dienten Mundspülungen mit 0,2 % Chlorhexidin bzw. Proben ohne Spülung als Negativkontrolle. Die Probanden trugen individuelle Schienen mit bovinen Schmelzprüfkörpern. Nach einer Minute Pellikelbildung in situ wurde mit der jeweiligen Mundspülung gespült und die orale Exposition der Proben acht Stunden über Nacht fortgesetzt.

Verglichen mit den ungespülten Proben der Negativkontrolle war die bakterielle Kolonisation der Schmelzproben nach Anwendung aller Mundspülungen signifikant reduziert. Die getesteten Mundspülungen erwiesen sich als aussichtsreiche Präparate für die effektive Reduktion der initialen Biofilmbildung. Erwartungsgemäß wurde die antibakterielle Wirksamkeit des Goldstandards CHX bestätigt.

 

Die Effektivität der Hydroxylapatit-Mundspülung war jedoch nicht signifikant geringer wie die von CHX. Die Ergebnisse der Vitalitätsfärbung stützen diese Beobachtung.

Quelle

  • Kensche A et al. Einfluss von antibakteriellen Mundspülungen auf Hydroxylapatitbasis auf die bakterielle Kolonisation von Zahnschmelz in situ. 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und 2. Gemeinschaftstagung der DGZ und der DGET mit der DGPZM und der DGR²Z, München, 12.-14. November 2015.
Quelle: Ausgabe 01 / 2016 | Seite 2 | ID 43778560