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26.01.2011 |Materialkunde

Nicht alle sauren Fluoridgele greifen Nanokomposite an

Die Applikation von saurem Phosphatfluorid-Gel stand lange im Verdacht, die Oberflächen von Kompositrestaurationen zu beeinträchtigen. Taiwanesische Wissenschaftler zeigten nun, dass die Oberflächen von Nanokompositen von einigen Gelen nicht angegriffen werden. Topex® und Zap® scheinen für die klinische Anwendung geeigneter, urteilen Yeh et al. 

 

Die topischen Fluoridgele Topex® und Zap® griffen die Oberflächen der Kompositrestaurationen kaum an - die Forscher vermuten, dass dies am Inhaltsstoff Magnesium-Aluminium-Silikat liegt. Im Gegensatz dazu verursachte 60SecondTasteGel® einen signifikanten Anstieg der Rauigkeit, eine Abnahme der Mikrohärte und ein Herauslösen der Mikrofüllstoffe sowie Veränderungen im IR-Spektrum der Nanokomposite Premisa®, Filtek Z350® und Grandio®. Estelite Sigma® zeigte die geringste Anfälligkeit gegenüber allen getesteten Fluoridgelen.  

 

  • S-T Yeh et al.:The roughness, microhardness and surface analysis of nanocomposites after application of topical fluoride gels. Dental Materials (2011) 27: 187-196

 

Abstract 

http://dx.doi.org/10.1016/j.dental.2010.10.013  

Quelle: Ausgabe 02 / 2011 | Seite 17 | ID 141791