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26.01.2011 |Materialkunde / Kieferorthopädie

Konditionierung mit Phosphorsäure: Zusätzliches Sandstrahlen ohne Nutzen

Phosphorsäure-Ätzung ist der Goldstandard in der Schmelzkonditionierung. Sandstrahlung in Kombination mit Phosphorsäure-Ätzung zeigte keinen Vorteil gegenüber alleiniger Phosphorsäure-Ätzung und kann deshalb nicht empfohlen werden. 

 

Ziel der vorliegenden Studie war die Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Schmelzkonditionierungsmethoden auf die Haftkräfte von sechs Adhäsivstoffen. Drei unterschiedliche Schmelzkonditionierungen (Phosphorsäure, Sandstrahlen, Sandstrahlen plus Phosphorsäure) wurden auf ihren Einfluss auf die Scherkräfte von sechs kieferorthopädischen Adhäsiven (Transbond® XT, CoolBond®, Fuji Ortho LC®, Ultra Band-Lok®, Tetric Flow®, Light-Bond®) untersucht.  

 

Insgesamt gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen Phosphorsäure-Ätzung und Sandstrahlung plus Ätzung. Sandstrahlung als alleinige Konditionierungsmethode führte zu signifikant niedrigeren Scherkräften. Die höchsten Scherkräfte wurden für die konventionellen Komposite Transbond XT und Cool-Bond in Kombination mit konventioneller Ätzung gefunden.  

 

  • L Brauchli et al.: Influence of Enamel Conditioning on the Shear Bond Strength of Different Adhesives. Journal of Orofacial Orthopedics (2010) 71: 411-420

 

Abstract 

http://dx.doi.org/10.1007/s00056-010-1036-2  

Quelle: Ausgabe 02 / 2011 | Seite 16 | ID 141790