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·Fachbeitrag ·Klebetechnik

Universaladhäsive: Kann die aktive Applikation die Schmelzätzung ersetzen?

| Die aktive Applikation von Universaladhäsiven im Selbstätz („Self-Etch“)-Modus kann eine praktische Alternative zur Schmelzätzung sein, berichten Zahnmediziner der brasilianischen Universität Ponta Grossa. |

 

Bei aktiver Applikation wird das Adhäsiv gleichmäßig ca. 20 bis 30 sec in die Kavität einmassiert, anschließend mit Luft getrocknet und für 10 sec mit einer Polymerisationslampe ausgehärtet. Durch das aktive Einreiben wird die Penetration des Adhäsivs in die Tubuli und so die Entstehung der für die Stabilisierung der Hybridschicht verantwortlichen Kunststoffzäpfchen gefördert.

 

Die Wissenschaftler testeten handelsübliche Universaladhäsive (AdheSE Universal®, All-Bond Universal®, Clearfil Universal®, Futurabond U®, G-Bond Plus®, Prime&Bond Elect® und Scotchbond Universal Adhesive® in drei Applikationsarten: Etch-and-Rinse, aktives Selbstätzen und passives Selbstätzen. Angesichts der verbesserten Leistung der Universaladhäsive im Selbstätz-Modus sei eine selektive Schmelzätzung mit Phosphorsäure nicht mehr entscheidend für ihre Adhäsion an Schmelz, schreibt Dr. Alessandro D. Loguercio.

 

Quelle

  • Loguercio A D et al. Does active application of universal adhesives to enamel in self-etch mode improve their performance? Journal of Dentistry 2015; 43 (9): 1060-1070.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 10 / 2015 | Seite 17 | ID 43599043