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23.06.2009 |Kinderzahnheilkunde

Ernährungsanamnese: Erfragen Sie das Karies-Risiko

In Deutschland sind bereits 15 Prozent aller 3- bis 17-Jährigen übergewichtig. Bei mehr als 6 Prozent dieser Altersgruppe liegt eine Adipositas vor. In diesem Zusammenhang gerät immer wieder die Bedeutung des wachsenden Konsums von Frucht- und Soft-Getränken als mögliche Ursache der steigenden Übergewichtsinzidenz bei Kindern und Jugendlichen in den Fokus.  

 

Auch in den letzten Jahren hat die Bedeutung oberflächlicher (nichtkariöser) Zahnschädigungen vom Kleinkind- über das Jugend- bis ins Erwachsenenalter zugenommen. Stark säure- oder zuckerhaltige Getränke (Softdrinks, Limonaden, Cola, Fruchtsäfte und Fitnessgetränke) führen durch die Herauslösung von Mineralien aus dem Zahnschmelz primär zu Zahnschmelzerosionen. 

 

Die Ernährungsanamnese sollte deshalb ein fester Bestandteil der zahnärztlichen Diagnose sein. Marshall zeigt Strategien auf, wie das Praxisteam Fragebögen zum Ernährungsverhalten nutzen kann, um das Kariesrisiko aufgrund nicht sachgerechter Ernährung einzuschätzen und um Ernährungs- und Diätempfehlungen geben zu können. 

 

  • T A Marshall: Chairside Diet Assessment of Caries Risk; JADA (2009); 140: 670-674

 

Volltext 

jada.ada.org/cgi/reprint/140/6/670  

Quelle: Ausgabe 07 / 2009 | Seite 14 | ID 127884