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·Fachbeitrag ·Kinderzahnheilkunde

DAK-Analyse: Kinder gebildeter Eltern haben seltener Karies

| Kinder gebildeter Eltern haben ein geringeres Kariesrisiko. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Kinder- und Jugendreports 2018 der DAK Gesundheit. |

 

Wenn die Eltern keinen Bildungsabschluss haben, ist das Kariesrisiko fast 3-mal (278 Prozent) höher als bei Kindern von Eltern mit Bildungsabschluss. Eine der Hauptursachen sehen die DAK Gesundheit und der Verband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in einem zu hohen Zuckerkonsum. Deshalb fordern die DAK und BVKJ-Präsident Dr. med. Thomas Fischbach eine Zuckersteuer, eine stärkere Regulierung der Werbung und eine klare Lebensmittelkennzeichnung. Diese Forderungen decken sich mit den Positionspapieren zur Einschränkung des Zuckerkonsums, die die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) schon im Juli 2018 veröffentlicht hatte (zr.iww.de, Abruf-Nr. 45400551).

 

MERKE | Der Kinder- und Jugendreport der DAK Gesundheit basiert auf einer Vollerhebung der Daten aller DAK-Versicherten (426.000 Eltern und deren 588.000 Kinder). Als erste Vollerhebung von Versicherungsdaten einer gesetzlichen Krankenkasse die Untersuchung besonders repräsentativ. Analysiert werden die Beziehung zwischen Bildung, sozioökonomischem Status und Gesundheit sowie die Beziehung zwischen Eltern- und Kindergesundheit. Die Ergebnisse bilden eine gute Grundlage für gezielte Präventionspolitik. Die Untersuchung soll regelmäßig fortgesetzt werden.

 
Quelle: ID 45470034