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·Article ·Kariesprävention

Der orale Biofilm unterstützt die Wirksamkeit von manchen remineralisierenden Substanzen

| Orale Biofilme beeinflussen die Wirksamkeit von remineralisierenden Substanzen. Sie können deren Effektivität hemmen ‒ aber auch verbessern, berichten Wissenschaftler der Universitäten Chengdu und Amsterdam. |

 

Für diese Studie siedelte man auf Prüfkörpern mit künstlich demineralisiertem Zahnschmelz einen Biofilm aus S. mutans-Bakterien an. Die Prüfkörper wurden zweimal täglich für fünf Minuten entweder bewässert, mit einer Nano-Hydroxylapatit-Paste oder mit Natriumfluorid behandelt.

 

Die Anzahl der lebensfähigen Biofilm-Bakterien und die Milchsäureproduktion lag in allen Gruppen etwa gleichauf. Die Applikation von Natriumfluorid sorgte für eine netzartige Remineralisierung, wobei der Biofilm selbige gleich wieder abbaute.

 

Das Auftragen des Nano-Hydroxylapatits hingegen reduzierte die Demineralisierung, was durch die Präsenz des Biofilms unterstützt wurde. Der durchschnittliche Kalziumgehalt des Biofilms in der Gruppe, die mit Nanohydroxylapatit behandelt wurde, war ca. achtmal höher als in den Vergleichsgruppen.

 

Quelle

  • Zhang M et al. Biofilm Layers Affect the Treatment Outcomes of NaF and Nano-hydroxyapatite. J Dent Res 2015; 94(4):602-607.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 06 / 2015 | Seite 1 | ID 43388053