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·Fachbeitrag ·Interdisziplinäres

Unvollendete Wurzelkanalbehandlungen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

| Wurzelkanalbehandlungen, die zwar begonnen, aber nicht beendet wurden, erhöhen aufgrund der bakteriellen Belastung das Risiko für systemische Auswirkungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das zeigte eine groß angelegte Studie aus Taiwan. |

 

283.590 Probanden mit mindestens einer Wurzelkanalbehandlung und keiner kardiovaskulären Vorgeschichte wurden im Jahr 2005 ausgewählt und bis 2011 im Rahmen der Studie begleitet. In diesem Zeitraum traten bei 3.626 Probanden Herz-Kreislauf-Probleme auf, die einen Krankenhausaufenthalt erforderten. Damit liegt die Inzidenzrate bei 0,21 Prozent pro Person und Jahr.

 

Im Vergleich zu Teilnehmern mit einer erfolgreich abgeschlossenen Wurzelkanalbehandlung lag das Risiko (Hazard Ratio) für Herz-Kreislauf-Probleme bei Patienten mit ein oder zwei nicht vollständig behandelten Wurzelkanälen durchschnittlich 1,22-fach und bei Patienten mit drei oder mehr bereits 3,61-fach über dem normalen Risiko.

 

Quelle

  • Lin PY et al. Unfinished Root Canal Treatments and the Risk of Cardiovascular Disease. J Endod 2015; 41(12):1991-1996.
Quelle: Ausgabe 01 / 2016 | Seite 12 | ID 43778510