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·Fachbeitrag ·Instrumentenbruch

Frakturierte endodontische Instrumente‒ mit der modifizierten „Tube-Technik“ klappt es

| Zum Entfernen frakturierter endodontischer Instrumente mit der sogenannten „Tube-Technik“ sollten Zahnärzte lichthärtendes Kompositmaterial anstelle der favorisierten Materialien (dualhärtendes Komposit oder Sekundenkleber) verwenden. |

 

Bei der „Tube-Technik“ zur Entfernung frakturierter Feilen werden Edelstahl-Kanülen (engl.: „tube“) mit Komposit gefüllt, über den freien Teil des Fragments gestülpt und dort mit Kleber fixiert, bis die Polymerisation des jeweiligen Materials abgeschlossen ist. Dann kann man ‒ wenn die Haftkraft des verwendeten Komposits hoch genug ist ‒ das abgebrochene Fragment herausziehen.

 

An der Universität Münster wurden zur Ermittlung der möglichen Zugkräfte Edelstahl-Kanülen (N'Durance®/Septodont) mit Sekundenkleber (Instant Fix®/Henry Schein Dental), dualhärtendem Komposit (Rebilda DC®/VOCO) oder mit lichthärtendem Komposit (SureFil SDR®/Dentsply De Trey) getestet. Die Ergebnisse:

 

  • Die mittlere Versagenslast betrug 62,5 N für SDR®, 35,8 N für Rebilda® und 14,7 N für Sekundenkleber.
  • Beide getesteten Komposite ließen signifikant höhere Zugkräfte zu als der Sekundenkleber.
  • Bei der Verbindung zwischen den Fixierungsmaterialien und Hedström-Feilen wurden signifikant höhere Werten erzielt als zwischen den Materialien und den K-Feilen. So lag die Kraft im Median bei 79,7 N für Hedström-Feilen und bei 53,3 N für K-Feilen bei der Verwendung von SDR®.

 

Quelle

  • Wefelmeier M et al. Removing fractured endodontic instruments with a modified tube technique using a light-curing composite. J Endod. 2015 May;41(5):733-736.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 10 / 2015 | Seite 14 | ID 43599040