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01.07.2011 |Implantologie

Ultraschallgestützte Implantatbett-Aufbereitung schont die Knochenstruktur

Ziel der vorliegenden Studie war es, die mikromorphologischen Knochenoberflächeneigenschaften nach konventioneller und piezoelektrischer Implantatbett-Aufbereitung zu analysieren. Im Gegensatz zur konventionellen Implantatbett-Aufbereitung bleibt beim piezoelektrischen Verfahren die ossäre Mikromorphologie erhalten. Dieses könnte einen günstigen Einfluss auf die Knochenheilung und Osseointegration haben. 

 

An frischen Rinderrippen wurden konventionelle (Straumann) und ultraschallgestützte (Piezosurgery®, Mectron und Variosurg®, NSK) Implantatbett-Aufbereitungen durchgeführt. Die ultraschallgestützten Verfahren benötigten zwar signifikant mehr Zeit als die konventionellen Osteotomieverfahren. Doch nach ultraschallgestützter Aufbereitung blieb die Knochenstruktur erhalten: Kompakta und Spongiosabälkchen konnten klar abgegrenzt werden. Dagegen wiesen die spongiösen Strukturen nach Einsatz der konventionellen Technik deutliche Veränderungen mit Einlagerung von reichlich Knochendebris auf. Keine der getesteten Aufbereitungsverfahren führte zur Ablagerung von Bohrermaterialien im Knochengewebe. 

 

  • A Rashad et al.: Mikromorphologische Knochenveränderungen und Materialabrieb nach ultraschallgestützter versus konventioneller Implantatbett-Aufbereitung. 61. Jahrestagung der AG Kieferchirurgie / 32. Jahrestagung des AK OPOM. Bad Homburg, 2.-3. Juni 2011
Quelle: Ausgabe 07 / 2011 | Seite 13 | ID 146419