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01.12.2006 | Endodontie

Mit konischen Instrumenten wird der engste Durchmesser unterschätzt

Beim Ausmessen der Konstriktion mit konischen Instrumenten wird der engste Durchmesser in der Regel unterschätzt. Nutzen Sie zur Bestimmung des Durchmessers der apikalen Konstriktion deshalb nicht-konische Instrumente, raten Kfir et al. Das Ziel der Studie war der Größenvergleich des ersten Instruments mit und ohne Konizität, das nach der koronalen Erweiterung des Wurzelkanals an der engsten Stelle der apikalen Konstriktion klemmt.  

 

Die durchschnittliche Größe der ersten (konischen) K-Feile, die auf Arbeitslänge klemmte, war annähernd zwei ISO-Größen kleiner als die des ersten (nicht-konischen) Lightspeed-Instruments. Da die Lightspeed-Instrumente nicht bereits vor der apikalen Konstriktion klemmen können und weil sie – was gerade bei gekrümmten Kanälen wichtig ist – flexibler sind, waren sie durchschnittlich größer als die konischen K-Feilen. Die mit Instrumenten ohne Konizität ermittelten Durchmesser entsprachen eher denen aus histologischen Untersuchungen als die mit konischen Instrumenten ermittelten.  

 

Praxistipp

Den Durchmesser an der apikalen Konstriktion zu kennen, ist wichtig, um die Größe der apikalen Aufbereitung anzupassen. Bei der Bestimmung des Durchmessers mit konischen Instrumenten besteht die Gefahr, dass das Instrument nicht an der apikalen Konstriktion klemmt, sondern bereits in weiter koronal gelegenen Anteilen. 

 

A Kfir, E Rosenberg, Z Fuss: Comparison in vivo of the first tapered and nontapered instruments that bind at the apical constriction; Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod (2006) 102: 395-398 

 

Abstract: www.ooooe.net/article/PIIS1079210405010516/abstract 

 

Quelle: Ausgabe 12 / 2006 | Seite 12 | ID 95138