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·Fachbeitrag ·Demineralisation

Säure aus Nahrungsmitteln greift auch Dentalmaterialien an

| Säurehaltige Nahrungsmittel demineralisieren nicht nur den Zahnschmelz, sie senken laut Ergebnissen einer indischen Studie auch die Mikrohärte der Oberfläche von ästhetischen restaurativen Dentalmaterialien. |

 

Fünf Materialien wurden unter die Lupe genommen und in vitro getestet: GC Fuji II LC®/GC (Glasionomer), GC Fuji IX GP®/GC (Glasionomer), Ketac N100®/3M Espe (Glasionomer), Filtek Z350®/3M Espe (Universalkomposit), und ceram.x®/Dentsply (Nanokomposit). Aufgeteilt in drei Gruppen kamen die Materialien mit säurehaltigen Getränken (mit Kohlensäure und Zitronensäure bzw. Phosphorsäure) über einen Zeitraum von einem Monat täglich, wöchentlich bzw. zu Kontrollzwecken gar nicht in Kontakt. Messungen zur Mikrohärte der Oberfläche wurden zu Studienbeginn und nach den Behandlungsreihen durchgeführt.

 

Alle hier getesteten restaurativen Materialien erlitten Einbußen in der Mikrohärte, am deutlichsten zeigte sich das beim Nanoglasionomerzement. Das Getränk mit Kohlen- und Phosphorsäure griff die Oberflächen stärker an als das Getränk, das mit Kohlensäure und Zitronensäure versetzt war. (1)

 

Eine weitere Studie zum Einfluss von Lebensmitteln auf dentale Stoffe berichtet von Änderungen der Farbe und Fluoreszenz von Kompositen aufgrund von Bierkonsum. Dunkles Bier färbte das untersuchte Mikrohybrid-Komposit Gradia® Direct/GC stärker als vergleichsweise helle Sorten. (2)

 

Quellen

  • [1] Xavier AM et al. Repeated exposure of acidic beverages on esthetic restorative materials: An in-vitro surface microhardness study. J Clin Exp Dent. 2016; 8 (3): e312-317.
  • [2] Antonov M et al. Changes of Color and Fluorescence of Resin Composites Immersed in Beer. J Esthet Restor Dent 2016; 28 (5): 330-338.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 12 / 2016 | Seite 17 | ID 44377908