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·Fachbeitrag ·CME und myofaziale schmerzen

Tinnitus ‒ bei myofazialen Schmerzen häufiger als bei anderen CMD-Formen

| Eine Tinnitus-Diagnose wird häufiger bei Patienten mit myofazialen Schmerzen gestellt als bei jenen, die unter anderen CMD-Formen leiden. Kommt zu den myofazialen Beschwerden noch ein temporärer Kopfschmerz hinzu, ist den aktuellen Forschungen zufolge die Entwicklung eines Tinnitus wahrscheinlicher als wenn der myofaziale Schmerz allein auftritt. |

 

In einer Querschnittstudie aus den USA wurden 614 Teilnehmer auf eine CMD-Erkrankung hin untersucht, wobei hiervon 41 Prozent unter einem Tinnitus litten. Dabei waren fast alle diese Tinnitus-Probanden (94 Prozent) ebenfalls vom Myofazialen Schmerzsyndrom (MPD) betroffen. In der Gruppe der Patienten ohne MPD-Diagnose wiesen lediglich 12 Prozent einen Tinnitus auf. 207 Probanden mit bestätigter CMD-Diagnose berichteten über Kopfschmerzen. Bei diesen Patienten lag die Risikobewertung für das Auftreten eines Tinnitus bei 6,20, wobei die CMD-Patienten ohne Kopfschmerzen lediglich ein relatives Risiko von 3,17 aufwiesen. Demnach liegt vermutlich das Risiko für die Entwicklung eines Tinnitus in Kombination mit einer CMD-Erkrankung höher, wenn auch Kopfschmerzen zu den Symptomen gehören.

 

Quelle

  • Ravuri SP. Tinnitus and temporomandibular joint disorder subtypes. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2017; 124(3): e194-e195.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 01 / 2018 | Seite 9 | ID 45043549