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·Article ·CAD/CAM

Teilkrone – nur so gut wie das verwendete Gerät zur digitalen Abformung

| Es gibt deutliche Unterschiede zwischen Geräten zur digitalen Abformung im Hinblick auf die dreidimensionale Einpassung der auf dieser Grundlage gefertigten vollkeramischen Teilkronen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von der Universität Jena in Thüringen. |

 

Nach der Präparation eines ersten unteren Molaren aus Kunststoff erfolgte die digitale Abformung mit Hilfe der Geräte iTero® (Align Technology), cara TRIOS® (Heraeus Kulzer), CEREC® AC mit Bluecam (Sirona) und Lava® C.O.S. (3M Espe, COS), bevor der Lithiumdisilikat-Rohling bearbeitet wurde.

 

Nach eingehender Untersuchung ergaben sich die folgenden mittleren marginalen und inneren Abweichungen für die gefertigten Teilkronen: iTero® 90 /92 μm, Trios® 128 / 106 μm, CEREC® 146 / 84 μm und Lava COS® 109 / 93 μm. Schwachpunkte wurden im Bereich der Höckerspitzen oder der okklusal-approximalen Engstelle (Isthmus) dokumentiert, wo die Restauration meist zu klein ausfiel. Im Gegenzug konnten aber auch zu hohe Punkte zum Beispiel entlang der Präparationslinie beobachtet werden.

 

FAZIT | Die marginale und innere Passgenauigkeit der aus einem Lithiumdisilikat-Rohling geschliffenen Teilkronen hängt laut den Wissenschaftlern maßgeblich von der verwendeten digitalen Abformtechnik ab. Nichtsdestotrotz lagen alle Passungenauigkeiten dieser Testreihe laut Literatur noch in einem akzeptablen Rahmen, so die die Meinung der Wissenschaftler.

 

Quelle

  • Schaefer O et al. Impact of digital impression techniques on the adaption of ceramic partial crowns in vitro. J Dent 2014; 42 (6): 677-683.

 

Abstract

Quelle: Ausgabe 07 / 2014 | Seite 17 | ID 42753547