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·Fachbeitrag ·Befestigungszemente

Dualhärtende Kunststoffzemente an Keramik: Die Lichthärtung klappt nicht immer!

| Lichthärtung ist nach wie vor ein obligater Bestandteil in der Zementierung vollkeramischer Restaurationen, auch wenn dualhärtende Kunststoffzemente sowohl chemische als auch lichthärtende Komponenten besitzen Doch bereits eine 1 mm starke HT-Keramik mit höherer Transluzenz vermindert die Intensität des durchtretenden Lichts um 64 Prozent. |

 

Testkeramik war IPS e.max Press® (Ivoclar Vivadent) in Stärken von 1 bis 4 mm. Die Polymerisation von sieben verschiedenen dualhärtenden Kunststoffzementen erfolgte mittels Lichthärtung durch die Keramikscheiben.

 

Getestet wurden Bifix QM® (VOCO), Duo Cement Plus® (Coltene Whaledent) G-CEm LinkAce® (GC), ICEM® Heraeus Kulzer, seT PP® (SDI), Variolink® (Ivoclar Vivadent) und Vitique® (DMG).

 

Mit zunehmender Schichtstärke wie auch mit zunehmender Opazität der Keramik verringerten sich die Endhärten der Zemente. Es zeigte sich aber, dass sich die Endhärten der Zemente auch ohne den Einfluss der Faktoren Keramikschichtstärke und -opazität statistisch signifikant unterscheiden: Die höchsten Härtewerte konnten durch Variolink II® (Ivoclar Vivadent), Duo Cement Plus® (Coltene Whaledent) und Bifix QM® (VOCO) erreicht werden.

 

Quelle

  • Steiner R. Der Einfluss von Keramikschichtstärke und -opazität auf die Polymerisation dualhärtender Kunststoffzemente. VOCO Dental Challenge, Cuxhaven, 25. September 2015.
Quelle: Ausgabe 11 / 2015 | Seite 17 | ID 43661594