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23.04.2009 |Allgemeine Zahnheilunde

Chairside- und Labside-Keramikinlays: Einfluss von Provisorien und Adhäsiven

Frankenberger untersuchte mit Provisorien versorgte Inlaykavitäten und stellte nach der simulierten Provisorien-Tragezeit im Kausimulator einen signifikant negativen Einfluss des Provisoriums auf die Schmelzintegrität fest; Schmelzrisse traten besonders an Oral- und Vestibulärflächen auf. Auch marginale Schmelzaussprengungen waren erkennbar. Bei sofort versorgten Kavitäten, provisorienfrei mit chairside gefertigten CAD/CAM-Keramikinlays behandelt, blieben Schmelzdefekte aus.  

 

Frankenberger resümierte, dass das mit CAD/CAM-Technik chairside hergestellte Keramikinlay dem sofort versorgten Zahn durch den Wegfall der Provisorien-Tragezeit ein vermindertes Risiko für Schmelzsprünge und marginale Schmelzaussprengungen bietet.  

 

Die Untersuchung der Befestigungssysteme zeigte, dass die konventionelle Adhäsivtechnik mit Mehrflaschen-Systemen (Syntac/Variolink) den selbstadhäsiven Systemen immer noch überlegen ist. Der Grund ist, dass die selektive Schmelzätzung den Verbund zur Zahnhartsubstanz und die Randqualität im Schmelz deutlich erhöht. Auch breitere Klebefugen führen nicht zu einer schlechteren Randqualität. 

 

R Frankenberger: Chairside- und Labside-Keramikinlays - Einfluss von Provisorien und Adhäsivtechnik auf die Schmelzintegrität und Randqualität; ausgezeichnet mit dem „Forschungspreis Vollkeramik“ der AG Keramik. 

 

 

Quelle: Ausgabe 05 / 2009 | Seite 6 | ID 126115