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  • 02.10.2008 | Allgemeine Zahnheilkunde/Schlafmedizin

    Intraorale Applikatoren nur bei leichter Schlafapnoe

    Die Wirksamkeit intraoraler Schnarch-Therapie-Geräte ist erwiesen. Diese Geräte sollten aber nur bei leichtgradig ausgeprägter Schlafapnoe verordnet werden, folgern Hoekema et al.  

     

    Die niederländischen Wissenschaftler behandelten 103 Schlafapnoe-Patienten randomisiert mit intraoralen Schnarch-Therapie-Geräten oder mit CPAP-Atemtherapiegeräten (Continuous Positive Airway Pressure). Nach acht bis zwölf Wochen zeigten Untersuchungen im Schlaflabor, dass die intraoralen Applikatoren bei 76,5 Prozent der Patienten wirksam waren, die CPAP bei 82,7 Prozent. Nach Angaben der Autoren stellen intraorale Applikatoren dann eine Alternative zur CPAP-Therapie dar, wenn der Befund nur leicht ausgeprägt ist oder CPAP nicht toleriert wird.  

     

    A Hoekema, B Stegenga, P J Wijkstra, J H van der Hoeven, A F Meinesz, L G M de Bont: Obstructive Sleep apnea Therapy; J Dent Res (2008) 87: 882-887  

    Quelle: Ausgabe 10 / 2008 | Seite 11 | ID 121804