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23.06.2009 |Allgemeine Zahnheilkunde/Implantologie

Präfabrizierte Konuspatrizen und Matrizen senken die Kosten signifikant

Die demographische Entwicklung beeinflusst sowohl die Anzahl als auch den Typ von Patienten in Zahnarztpraxen: In naher Zukunft wird vor allem der Anteil von alten und sehr alten Patienten zunehmen, die aktiv eine Verbesserung des aufgrund ihrer atrophierten Alveolarkämme insuffizienten Prothesenhalts nachfragen und hierzu neben ihrer Restbezahnung vor allem die Nutzung von Implantaten wünschen.  

 

Aus Sicht des Patienten sollte ein herausnehmbarer Zahnersatz folgende Eigenschaften aufweisen: 

 

  • Schaukelfreie Verankerung
  • Einfache Handhabung
  • Langjährig konstante Haftkraft
  • Trage- und Kaukomfort
  • Ästhetik

 

Implantatgestützte Konusprothesen können diese und zudem geroprothetische Anforderungen (siehe Seite 11) erfüllen. Die erforderliche hohe Passungspräzision wird durch ein intraorales Einkleben der Matrizen in das weitspannige Einstückgußgerüst reproduzierbar und nachhaltig erreicht.  

 

Grizas stellte individuell gefertigten Patrizen aus Keramik und galvanogeformten Matrizen präfabrizierte Patrizen und Matrizen (SynCone System®, Ankylos®, Dentsply) gegenüber. Die Herstellungszeit sowie die Herstellungskosten der beiden Typen von Konusprothesen wurden in einer Umfrage bei zwölf zahntechnischen Betrieben evaluiert.  

 

Die Unterschiede waren hochsignifikant: Präfabrizierte Konuspatrizen und Matrizen konnten die Kosten einer Konusprothese im Vergleich zu einer Konusprothese mit zahntechnisch individuell gefertigtem Verankerungselement auf durchschnittlich 49,1 Prozent reduzieren. 

 

Da beide Konusprothesen-Typen keine Last auf zahnlose Kieferkammabschnitte übertragen, sinken auch die Nachsorgekosten aufgrund ausbleibender Indikation für Unterfütterungen. Konusprothesen bieten somit den beteiligten Gewebestrukturen und dem Patienten die Vorteile einer festsitzenden Brücke. 

 

  • E Grizas: Der Einsatz von Konusprothesen in der implantatgestützten Geroprothetik: Vergleich und Wirtschaftlichkeit von zwei Herstellungsverfahren; Gemeinschaftskongress DGI, ÖGI, SGI und IAOFR, Berlin, 14.-16. Mai 2009
Quelle: Ausgabe 07 / 2009 | Seite 12 | ID 127882